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Zyklon Fani in Indien auf Land getroffen

Schwere Schäden in Indien und Bangladesch erwartet

Berlin, 03.05.2019Die Diakonie Katastrophenhilfe befürchtet durch Zyklon Fani schwere Schäden in Indien und Bangladesch. Der Wirbelsturm ist am Freitagvormittag (Ortszeit) mit Geschwindigkeiten von fast 200 Kilometern pro Stunde an der indischen Ostküste auf Land getroffen. Im Laufe der nächsten Stunden wird er über den indischen Bundesstaat Odisha und später über Bangladesch ziehen. „Wir sind beunruhigt und beobachten die Lage sehr aufmerksam“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Der Zyklon wird Regionen mit vielen Millionen Einwohnern treffen. Wir befürchten verheerende Schäden.“

Der Golf von Bengalen wird jedes Jahr von Wirbelstürmen getroffen, die Stärke von Zyklon Fani ist allerdings sehr ungewöhnlich. Es könnte der schwerste Sturm in der Region der vergangenen 20 Jahre werden. Die Diakonie Katastrophenhilfe bereitet sich sowohl in Indien als auch in Bangladesch auf Hilfseinsätze vor. „Wir sind mit unseren langjährigen Partnerorganisationen sehr gut auf mögliche Auswirkungen von Fani vorbereitet“, sagt Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien bei der Diakonie Katastrophenhilfe. „Schon jetzt sind Nothilfeteams in Odisha im Einsatz. Sie ermitteln nach dem Sturm schnellstmöglich, was die Menschen brauchen und können sofort Hilfe leisten.“ In den vergangenen drei Tagen hat die lokale Partnerorganisation Evakuierungen unterstützt und Menschen in Notunterkünfte gebracht.

Auch in Bangladesch ist die Diakonie Katastrophenhilfe mit Partnern in ständigem Austausch. „Die lokalen Helfer warnen die Bevölkerung schon seit Tagen vor den Folgen des Sturms. Vor allem rund um die küstennahe Stadt Khulna müssen sich die Menschen jetzt in Sicherheit bringen,“ sagt Frischmuth. Für die kommenden Tage werden schwere Regenfälle in der gesamten Region erwartet, auch rund um Cox’s Bazar, wo mehr als eine Million aus Myanmar geflohene Rohingya in notdürftigen Behausungen leben. „Wir erwarten neben den Sturmschäden auch Hochwasser und immense Überschwemmungen in der gesamten Region“, so Frischmuth.

Die Diakonie Katastrophenhilfe wird schnell und unkompliziert erste Hilfsgelder bereitstellen. „Wir werden die Menschen mit den Folgen des Zyklons nicht allein lassen und gemeinsam mit unseren Partnern tun, was nötig ist“, sagt Keßler. „In den ersten Tagen nach dem Sturm werden vor allem Trinkwasser, Nahrungsmittel, Hygiene-Artikel und Plastikplanen benötigt, damit die Menschen sich vor dem Regen schützen können.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Wirbelsturm Fani
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international, Freiburg,
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Stichwort: Zyklon Südasien
Online unter: www.caritas-international.de

Hinweis für Redaktionen:

Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle: thomas.beckmann@diakonie-katastrophenhilfe.de

Pressekontakt:

Thomas Beckmann, Tel.: 030 65211 1443 oder 0174-1810175, thomas.beckmann@diakonie-katastrophenhilfe.de

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