Zu den Inhalten springen

Wenige Tage nach dem Vulkanausbruch konnten erste Hilfsmaßnahmen umgesetzt werden. Foto: Marino Jansen 

Medikamente und medizinische Hilfsgüter für die Opfer des Vulkanausbruchs. Foto: Marino Jansen 

Auch in Antigua Guatemala kam der Ascheregen herunter. Foto: Jana Hammelehle 

Nothilfe nach Vulkanausbruch in Guatemala

Die Bergungsarbeiten wurden zwei Wochen nach dem Vulkanausbruch eingestellt. Doch knapp 200 Menschen gelten noch immer als vermisst. Der Ausbruch des Fuego am 3. Juni in Guatemala hat mindestens 110 Menschen das Leben gekostet und 186 Häuser komplett zerstört. Weitere 750 Gebäude wurden schwer beschädigt. Die Partnerorganisation ASECSA der Diakonie Katastrophenhilfe ist vor Ort und bietet medizinische und psychosoziale Hilfe an.

Der Vulkan Fuego ist am 3. Juni 2018 nach monatelanger Aktivität 70 Kilometer südwestlich der Hauptstadt von Guatemala ausgebrochen. Über 12 Stunden lang stieß er Wellen aus glühendem Vulkangestein aus.

Es war bereits der zweite Ausbruch in diesem Jahre - der Fuego zählt zu den aktivsten Vulkanen in Mittelamerika. Noch Tage nach dem Ausbruch schieben sich Schlamm- und Schuttströme aus dem Vulkan Richtung Tal. „Damit hat niemand gerechnet. Leider gibt es kein Frühwarnsystem für Vulkanausbrüche“, weiß Carlos Huérfano, der Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe in Guatemala betreut.

Medikamente und medizinische Betreuung

Nur wenige Tage vor dem Ausbruch Anfang Juni war Huérfano vor Ort, wenige Tage danach konnten die Hilfsmaßnahmen umgesetzt werden. Opfer des Vulkanausbruchs konnten so unter anderem mit Medikamenten versorgt oder in Notunterkünften untergebracht werden. Mehr als 12.800 Menschen mussten nach dem Ausbruch aus den umliegenden Dörfern evakuiert werden.

Zusammen mit ihren Partnerorganisationen ist die Diakonie Katastrophenhilfe bereits seit vielen Jahren in Guatemala aktiv. Ein Projekt in 18 Gemeinden der Regionen Alta Verapez, Baja Verapez und Petén schult die Menschen in Katastrophenvorsorge. Notfallmanagementpläne werden erarbeitet, Fluchtwege aufgezeigt und Notfälle simuliert.

Auf Katastrophen vorbereitet sein

Zusammen mit der Partnerorganisation ASECSA werden neben den Notfallmanagementplänen auch Microprojekte durchgeführt. Wenn es zu einer Katastrophe kommt, soll alles schnell gehen können, die Menschen sollen vorbereitet sein. Finanziert wird das Projekt vom Auswärtigen Amt.

Außerdem stellt die Diakonie Katastrophenhilfe jährlich einen Nothilfefonds für Katastrophen in Lateinameika zur Verfügung. Dieser ermöglicht es der Hilfsorganisation, schnell und unkompliziert erste Hilfsmaßnahmen bei kleineren Katastrophen zu leisten. „Über den Mikroprojektfonds können wir unmittelbar reagieren und Kleinprojekte starten“ erläutert Huérfano.

Schnelle Hilfe durch freie Spenden

Naturkatastrophen nehmen in ihrer Häufigkeit und Intensität zu. Viele Regionen der Welt sind aufgrund ihrer Lage von Erdbeben, Wirbelstürmen oder Dürren besonders betroffen. Fast immer zählen die Bewohner dieser Regionen zu den ärmsten der Welt. Sie können sich kaum vor den extremen Ereignissen schützen. Deshalb sind freie Spenden eine sehr wichtige Säule unserer Arbeit: Ihre Spende kommt nicht einem bestimmten Projekt, Thema oder einer Katastrophe zugute, sondern wird dort eingesetzt werden, wo sie gerade am dringendsten benötigt wird. Sie ist für die Diakonie Katastrophenhilfe frei verwendbar und ermöglicht uns schnelle Hilfsmaßnahmen. Für freie Spenden haben wir das Stichwort „Katastrophenhilfe weltweit“ eingerichtet.

Online spenden
Dauerhaft helfenFördermitglied werden
So hilft Ihre Spende

Mit 15 Euro  kann eine Person medizinisch versorgt und in einer Notunterkunft untergebracht werden.


76 Euro reichen, um zehn Familien einen Monat lang mit Trinkwasser zu versorgen.

Nur 78 Euro kostet die Grundausstattung für eine Rettungsmannschaft pro Gemeinde. Sie enthält beispielsweise Seile und Handschuhe, einen Rettungsring, Erste-Hilfe-Materialien und eine Halskrause.

Sie haben Fragen?

Elisabeth Grün hilft Ihnen gerne weiter:
Tel.: +49 (0)30 65211-4711
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe...

...leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

Ihre Spende kommt an!

Seit 1993 bescheinigt uns das DZI-Gütesiegel jedes Jahr erneut den verantwortungsvollen und satzungsgemäßen Umgang mit Spendengeldern und angemessene Verwaltungsausgaben.

  • © 2019 Diakonie Katastrophenhilfe.
  • Tel.: 030 65211-0.
  • Kontakt.
  • Anfahrt.
  • .
Ihre Spende an die Diakonie Katastrophenhilfe können Sie von der Steuer absetzen. Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. ist unter der Steuernummer 27/027/37515 als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit.