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Auf der Flucht: Eine junge Frau flüchtet mit ihrem Baby vor den Angriffen. In den Regionen um Mossul sind tausende Menschen auf der Flucht. Foto: Alaa Al-Marjani/Reuters
Die geflüchteten Menschen bestätigen den Erhalt der Hilfsgüter. Foto: REACH Iraq
Entladung von Hilfsgütern im Qayyarah Jad‘ah Camp. Foto: REACH Iraq
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden bisher mehr als 91.000 Menschen aus Mossul und Umgebung vertrieben. Foto: REACH Iraq
Die unvorhersehbare Lage in und um Mossul stellt die Helfer vor größte Herausforderungen. Foto: REACH Iraq
Gemeinsam mit der Partnerorganisation REACH Iraq hilft die Diakonie Katastrophenhilfe geflüchteten Menschen aus Mossul. Foto: REACH Iraq
Geflüchtete Kinder bei der Registrierung im Camp. Foro: REACH Iraq
Mitarbeiter der Partnerorganisation REACH beim Entladen von Hilfsgütern im Qayyarrah Jad'ah Camp. Foto: REACH Iraq
Neben Nahrungsmitteln erhalten die Flüchtlinge Küchenutensilien sowie Kissen und Decken. Foto: Reach Iraq
Die Hilfe kommt mit dem LKW. Strenge Sicherheitskontrollen machen den Transport von Hilfsgütern schwierig und langwierig. Foto: REACH Iraq
Ankommende Flüchtlinge erhalten warme Decken, um sich vor den kalten Nächten im Camp zu schützen. Foto: REACH Iraq
Flucht vor dem Terror

Nothilfe für Flüchtlinge aus Mossul

Seit Juni 2014 leidet die Bevölkerung der irakischen Stadt Mossul unter der Besatzung des sogenannten Islamischen Staates (IS). Die Rückeroberung der Stadt durch das irakische und kurdische Militär sowie internationale Koalitionsstreitkräfte wurde schon lange geplant. Die militärische Offensive startete in der Nacht vom 16./17. Oktober 2016. Seitdem ändert sich die Situation für die Menschen in und um Mossul täglich, ihre Fluchtrouten sind von den jeweilig wechselnden Kampfgebieten abhängig. Die unvorhersehbare Lage stellt humanitäre Helfer vor größte Herausforderungen. Bestimmte Orte sind schwer erreichbar, massive Sicherheitskontrollen erschweren den Transport von Hilfsgütern. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat bereits im Vorfeld der Offensive mit Hilfe des auswärtigen Amtes 700.000 Euro für Nothilfemaßnahmen bereitgestellt. Damit konnte die Partnerorganisation von November bis Februar 4.700 Familien mit Nahrungsmitteln und weiteren Hilfsgütern versorgen.

Versorgung sichern

Wie viele Menschen sich tatsächlich noch in der Stadt aufhalten, ist nicht genau bekannt. Sowohl in der autonomen Region Kurdistan als auch auf irakischem Gebiet um Mossul, wurden zahlreiche Camps errichtet und mit Hilfsmaterialien ausgestattet. Um die erwarteten Vertriebenen bestmöglich zu versorgen, werden die Camps und Gebiete den Hilfsorganisationen zur Versorgung zugewiesen. Die Projektstandorte der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partnerorganisation Rehabilitation, Education and Community Health (REACH Iraq) befinden sich im Qayyarah Jad'ah Camp in der Region zwischen Makhmur und Salah al-Din im Zentralirak sowie in Camps um die Städte Erbil und Dohuk in der autonomen Region Kurdistan.

Die Hilfsmaßnahmen

Die unvorhersehbare Lage in und um Mossul stellt die humanitären Helfer vor größte Herausforderungen und fordert hohe Flexibilität. So war zunächst unklar, an welchen Orten die größten Hilfsbedarfe entstehen werden. Es zeigt sich, dass verschiedene Orte unterschiedlich schwer erreichbar sind – je nach dem, von wem sie kontrolliert werden. Zudem machen massive Sicherheitskontrollen den Transport von Hilfsgütern schwierig und langwierig. Davon betroffen sind auch die Mitarbeiter der Partnerorganisation REACH Iraq: Auf der Route von der kurdischen Stadt Erbil in das Quayyarah Jad´ah Camp müssen sie zehn Checkpoints passieren und dort teilweise lange Wartezeiten auf sich nehmen. Die Mitarbeiter von REACH Iraq planen das Ausliefern von Hilfsgütern mit äußerster Vorsicht und stehen täglich mit lokalen Behörden, den Vereinten Nationen und der kurdischen Regionalregierung im Austausch.

Fürbitte für den Irak
Wir beten für die Binnenvertriebenen aus Mosul.
Download (pdf - 140 kB)

Kollektenaufruf für Flüchtlingshilfe Nordirak
Ihre Gabe kommt den unter Krieg und Vertreibung leidenden Menschen zu Gute.
Download (pdf - 87 kB)

Irak
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Nahrungsmittelpakete für zwei Familien können wir für 58 Euro bereitstellen.

Haushaltspakete für zwei Flüchtlingsfamilien kosten 97 Euro. Sie enthalten Kissen und Decken, aber auch Geschirr und Besteck.

Für 126 Euro können wir eine Familie komplett mit einem Nahrungsmittelpaket, Koch- und Haushaltsutensilien versorgen.

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Seit 1993 bescheinigt uns das DZI-Gütesiegel jedes Jahr erneut den verantwortungsvollen und satzungsgemäßen Umgang mit Spendengeldern und angemessene Verwaltungsausgaben.

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Edith Sokolowsky hilft Ihnen gerne weiter:
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