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PROJEKTE IN
ÄTHIOPIEN

Die Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe in Äthiopien konzentriert sich auf die abgelegene Afar-Region im Norden des Landes. Dort gefährdet die extreme Trockenheit die Lebensgrundlagen der überwiegend nomadischen Bevölkerung.  Christof Krackhardt

Hilfe bei Dürre und Hunger

Äthiopien gehört nicht nur zu dem ärmsten sondern auch den trockensten Ländern der Welt. Immer wieder bedrohen lang anhaltende Dürren das Leben der Menschen und führen zu Versorgungskrisen. Mehr als 80 Prozent der 85 Millionen Einwohner leben in ländlichen Regionen und betreiben Ackerbau und Viehzucht. Sie sind auf Regen angewiesen, um ihr Überleben zu sichern. Verstärkt durch das Wetterphänomen El Niño sind in den letzten beiden Jahren die Regenfälle geringer ausgefallen und haben die schlimmste Dürreperiode seit Jahrzehnten ausgelöst. Aktuell sind 5,6 Millionen Menschen von Nahrungsmittelhilfen abhängig. Besonders Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter brauchen dringend Hilfe. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit Partnerorganisationen in Äthiopien vor Ort und leistet humanitäre Hilfe. So werden mangelernährte Kleinkinder und Schwangere mit vitaminreicher Zusatznahrung versorgt, Wasserstellen und Brunnen instand gesetzt oder Futter für das Vieh, das zur Ernährung dient, verteilt.

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