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PROJEKTE IN
SOMALIA

Die Hilfe für vertriebene Menschen steht im Fokus der Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe in Somalia. Foto: Centre for Peace and Democracy

Bedroht von Krieg, Dürre und Hunger

Seit über 20 Jahren herrscht in Somalia Bürgerkrieg. Eine im gesamten Land anerkannte Regierung gibt es nicht, weite Teile Somalias werden von Clans und der militanten Al Shabab beherrscht. Kommen zyklisch auftretende Naturgewalten wie Dürre oder Überflutungen hinzu, treffen diese die Menschen besonders hart. Allein die Region Banadir mit der Hauptstadt Mogadishu beherbergt nach Schätzungen etwa 350.000 Vertriebene, die meist in informellen Siedlungen leben – die Hoffnung auf eine Rückkehr nach Hause haben viele längst aufgegeben. Viele Vertriebene waren zuvor Pastoralisten, als Viehhirten lebten sie von ihren Herden. In der urbanen Umgebung ist es für sie schwer, sich einen Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Situation wird durch die sich ausbreitende Dürre zusätzlich verschärft. Bereits während der zwei Regenzeiten 2016 fielen die Niederschläge unterdurchschnittlich aus: In den schwer betroffenen Gebieten ist die Ernte vertrocknet und das Vieh verdurstet. Sollte die Regenmenge im Frühjahr 2017 erneut zu gering ausfallen, droht drei Millionen Menschen eine Hungersnot. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen ist die Zahl der auf Humanitäre Hilfe angewiesenen Menschen von 5 Millionen im September 2016 auf inzwischen 6,2 Millionen angestiegen – das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung des Landes. Mehr als 600.000 Menschen sind in den letzten Monaten vor der Dürre in andere Teile des Landes geflohen.  ...weiterlesen

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