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Die Rohingya mussten unter dramatischen Verhältnissen aus ihrer Heimat fliehen. Ihre Dörfer wurden vom Militär niedergebrannt, viele Menschen ermordet, berichten sie. Ihre Flucht nach Bangladesch dauerte Tage, manchmal Wochen. Foto: Aurélie Marrier d’Unienville 
Vergessene Katastrophen

Rohingya: verfolgt und vertrieben

Diskriminiert, verfolgt, gejagt - die staatenlose Minderheit Rohingya aus dem Bundesstaat Rakhine in Myanmar seit Jahrzehnten unter extremer Armut und starker Einschränkung ihrer Grundrechte. Daher blicken Caritas International und die Diakonie Katastrophenhilfe 2018 bei der jährlichen Aktion "Vergessene Katastrophen" auf die verfolgte Minderheit Rohingya.

Ende 2017 brach eine neue Welle der Gewalt aus, nach Informationen der Vereinten Nationen wurden ganze Dörfer niedergebrannt. Seit den Übergriffen sind etwa 688.000 Menschen über die Grenze nach Bangladesch geflohen, mehrheitlich Frauen und Kinder.

Tausende Menschen wagten aus Verzweiflung die riskanten Überfahrten entlang der Küste - dutzende Boote kenterten, zahlreiche Menschen ertranken. Immer wieder wurden Leichen an die Küsten gespült. Viele der Überlebenden sind jetzt im größten Flüchtlingslager der Welt, dem Camp Kutupalong im District Cox’s Bazar. Hier sind insgesamt 585.000 der 688.000 geflüchteten Menschen untergekommen.

Neben der schlechten Hygienesituation der Menschen gibt auch die bevorstehende Monsunzeit Grund zur Sorge: Die Wege und Straßen sind kaum befestigt, neben der Gefahr, dass die Unterkünfte einfach den Hang hinunter rutschen ist die auch die Verletzungsgefahr hoch. Zudem ist das Trinkwasser größtenteils verseucht, die Versorgung mit Toiletten ein großes Problem. Die Anzahl an Latrinen reicht für eine Trennung der Geschlechter nicht aus. Zudem wurden viele in der Eile viel zu nah an Wasserstellen gebaut. Sie müssen abgerissen und an sicheren Standorten erneuert werden. 86 Prozent aller Trinkwasserbrunnen sind mit E.coli-Bakterien verseucht. Die Gefahr des Ausbruchs von Cholera ist hoch und wird in den kommenden Monaten weiter steigen.

So helfen wir

Um diese Gefahr zu dämmen, haben sich die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner vor Ort auf die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in den Flüchtlingscamps fokussiert. Um der Ausbreitung von lebensbedrohlichen Krankheiten vorzubeugen werden stabile Latrinen errichtet. Solarbetriebene Laternen sorgen dafür, dass insbesondere Frauen und Mädchen nachts mehr Schutz und Sicherheit haben.

Zusammen mit der Partnerorganisation Nobolok bereitet die Diakonie Katastrophenhilfe zudem den Bau von Waschräumen und einfachen Wasserstellen zum Händewaschen vor.

So können Sie helfen

Damit wir diese Hilfe leisten können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Mit 60 Euro können Sie zehn Familien mit Hygiene-Kits versorgen. Darin enthalten sind beispielsweise Seife, Handwaschmittel, Nagelscheren und Hygieneartikel für Frauen. Die Installation eines Waschraums für 100 Familien kostet 400 Euro.

Weitere Informationen zur Aktion sowie Anzeigen, Plakate und Material für die Gemeindearbeit finden Sie hier.

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So hilft Ihre Spende

Mit 20 Euro können zehn einfache Handwaschstellen errichtet werden. Sie bestehen aus einem Wasserbehälter mit Wasserhahn.

Die Versorgung von zehn Familien mit Hygiene-Kits 60 Euro. kann eine fünfköpfige Familien einen ganzen Monat lang mit ausreichend Nahrungsmitteln versorgt werden. Darin enthalten sind beispielsweise Seife, Handwaschmittel, Nagelscheren und Hygieneartikel für Frauen.

Die Installation eines Waschraums für 100 Familien kostet 400 Euro.

Sie haben Fragen?

Elisabeth Grün hilft Ihnen gerne weiter:
Tel.: +49 (0)30 65211-4711
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe...

...leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

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