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Haiti

Wiederaufbau nach Hurrikan Matthew

Projeknummer

K-HTI-2018-4045

Bezeichnung

Resilienzstärkung der ländlichen Gemeinden Petit-Goâve und Côtes-de-Fer in Haiti, die von den Auswirkung der Wirbelstürme Matthew und Irma betroffen sind.

Thema

Flut und Sturm

Träger

Concert Action pour le Développement

Kontinent

Amerika

Land

Haiti

Gesamtlaufzeit

01.07.2018 - 30.09.2020

Budget

350.000 Euro

Hintergrund:
Aufgrund seiner geografischen Lage in der Karibik wird Haiti regelmäßig von Hurrikans heimgesucht. Die Departements West, Südost, Süd, Grande-Anse und Nippes waren hiervon in den letzten Jahren am stärksten betroffen. Die Bevölkerung lebt jedes Jahr mit der Angst, von einem Wirbelsturm getroffen zu werden. Die Hurrikane Matthew in 2016 und Irma in 2017 hatten katastrophale Folgen für die Gemeinden in Petit-Goâve und Côtes-de-Fer. Die einzig nutzbare Straße in der Projektregion ist immer noch nicht repariert, so dass viele Menschen isoliert leben.

Hilfsmaßnahmen:
Ziel des Projekts ist es, Häuser, Latrinen und Wasserspeicher der betroffenen Bevölkerung wieder aufzubauen und die Infrastruktur zwischen Petit-Goâve und Pélagie auszubessern. Für den Wiederaufbau der Häuser von 18 Familien werden Maurer, Schreiner und Zimmerleute engagiert, die die Bauarbeiten durchführen. Neben dem Bau der festen Häuser bauen und installieren sie Latrinen und Wasserspeicher, die künftigen Stürmen standhalten sollen.  Zur Verbesserung der Straße zwischen Petit-Goâve und Pélagie werden 24 Arbeiterteams rekrutiert, die den Verkehrsweg nachhaltig verbessern und sicherer machen. Ergänzend wird ein Team aus Technikern und Arbeitern zusammengestellt, dass entlang der Straße Trockenmauern baut und bepflanzt. Damit wird ein stark erodierter Hang entlang der Straße stabilisiert und die Straße langfristig gesichert. Durch Cash for work bei den Baumaßnahmen bessern begünstigte Familien ihr Einkommen auf. Insgesamt fördert das Projekt 339 Familien, die etwa 1695 Personen entsprechen.

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