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Jemen

Trinkwasser, Hygiene- und Nahrungsmittelhilfe

Projeknummer

K-YEM-2020-9005

Bezeichnung

WASH- und Nahrungsmittelnothilfe für Binnenvertriebene, aufnehmende Gemeinden, Rückkehrer und marginalisierte Gruppen in 6 Distrikten des Gouvernements Shabwah, Jemen.

Thema

Flucht und Vertreibung

Träger

Yemen Family Care Association (YFCA)

Kontinent

Asien

Land

Jemen

Gesamtlaufzeit

01.08.2020 - 31.03.2022

Budget

2.063.915 Euro

Drittmittelgeber

Auswärtiges Amt (AA)

Logo Auswärtiges Amt

Hintergrund:
Sechs Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs befindet sich der Jemen weiterhin in einer schweren humanitären Krise, die das Leben der Menschen unmittelbar bedroht und verheerende Auswirkungen auf die Grundversorgung der Bevölkerung hat.
Im Regierungsbezirk Shabwa haben nach UN-Angaben 43 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu grundlegender Wasserversorgung und sanitären Einrichtungen, auch Nahrungsmittelhilfen werden dringend benötigt. Zudem leben nahezu 5.000 Familien in Shabwa, die kriegsbedingt aus anderen Regionen des Landes vertrieben wurden. Viele leiden Hunger und leben in unwürdigen Unterkünften, die humanitäre Not ist groß.

Hilfsmaßnahmen:
Das Projekt hilft besonders Bedürftigen, ihren Nahrungsmittelbedarf zu decken und Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen zu erlangen. Um einen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser zu schaffen, werden im Projektgebiet fünf Trinkwasseranlagen instandgesetzt und die zugehörigen Leitungen repariert. 1.500 Familien erhalten Gutscheine für Wasserkanister, damit sie sauberes Wasser in ihre Unterkünfte transportieren können. Ergänzend werden Wasserfilter verteilt und lokale Wasserkomitees geschult, die sowohl die Wasserqualität überwachen als auch die technischen Anlagen Instand halten. Knapp 15.000 Familien profitieren von einem verbesserten Zugang zu Trinkwasser.
Mehr als 4.600 Familien profitieren von einem Zugang zu sanitären Anlagen und verbesserten Hygienekenntnissen. Für 150 besonders bedürftige Haushalte werden eigene Familienlatrinen gebaut. Außerdem erhalten 1.500 Familien Gutscheine für Hygiene-Kits. 50 Freiwillige werden zu Hygiene-Beratern ausgebildet, die anschließend zu Hygienepraktiken aufklären und ihr Wissen weitergeben. Zur Verbesserung der Ernährungssituation im Projektgebiet nehmen 900 Familien an einem Cash for Work Programm teil, weitere 300 Familien erhalten Bargeldhilfen, um ihren Lebensmittelbedarf zu decken.
Insgesamt profitieren 52.500 Personen in 7.500 Familien von dem Projekt.

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