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Kenia

Soforthilfe für unterernährte Kinder und bedürftige Haushalte in Wajir und in Mandera

Projeknummer

K-KEN-2021-4086

Bezeichnung

Soforthilfe für unterernährte Kinder und bedürftige Haushalte in Wajir und in Mandera, Kenia

Thema

Dürre und Hunger

Träger

RACIDA

Kontinent

Afrika

Land

Kenia

Gesamtlaufzeit

15.12.2021 - 30.06.2022

Budget

300.000 Euro

Hintergrund:
Die Lage hinsichtlich der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln hat sich in den ariden und halbariden (ASAL) Bezirken Kenias zunehmend verschlechtert, was vor allem auf die dürftigen Regenfälle in den Jahren 2020 und 2021 zurückzuführen ist. In beiden Jahren trat die Regenzeit verspätet und mit unterdurchschnittlicher Niederschlagsmenge ein. Infolge dieser Situation erklärte der kenianische Präsident die Dürre im September 2021 zur nationalen Katastrophe. In den Regionen Garissa, Wajir, Kilifi, Marsabit, Mandera, Tana River, Makueni, Lamu, Samburu, Kitui, Isiolo und Laikipia wurde der Dürre-Alarm ausgerufen. 

Hilfsmaßnahmen:
Gemeinsam mit dem Partner RACIDA hilft die Diakonie Katastrophenhilfe die Not der von Dürre betroffenen Familien in Wajir und Mandera zu lindern.
Um den Zugang zu Nahrungsmitteln zu lindern erhalten insgesamt 1.413 besonders bedürftige Familien (8.891 Personen, 413 in Mandera und 1.000 in Wajir) für 3 Monate Bargeldtransfers. Jede Familie erhält einen monatlichen Betrag in Höhe von umgerechnet rund 43 Euro. Es handelt sich grundsätzlich um Familien mit unterernährten Kindern, mit schwangeren oder stillenden Frauen sowie mit Personen mit Behinderungen bzw. mit älteren Menschen.
Zur Minderung der Unterernährung bei Kindern werden zudem Gemeindeinitiativen gegründet, die beispielsweise Trainings zu angemessener Ernährung für Säuglinge und Kleinkinder fördern und Fälle von Unterernährung ermitteln und behandeln. Zudem werden Sensibilisierungskampagnen der Gemeinden in den Bereichen Gesundheit und Ernährung durchgeführt. Von dem Projekt profitieren insgesamt rund 8.900 Personen.

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