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Türkei

Schutz für Flüchtlinge in der Türkei

Projeknummer

K-TUR-2018-9003

Bezeichnung

Schutzmaßnahmen für syrische und nicht-syrische Flüchtlinge in Istanbul und dem Südosten der Türkei

Thema

Flucht und Vertreibung

Träger

Support to Life (STL)

Kontinent

Asien

Land

Türkei

Gesamtlaufzeit

01.07.2018 - 30.04.2020

Budget

6.133.240 Euro

Drittmittelgeber

European Commission - Humanitarian Aid

Hintergrund:
Im achten Jahr des Konfliktes bleibt die humanitäre Lage in Syrien weiterhin instabil. Dadurch steigt die Zahl der Flüchtlinge in den Nachbarländern weiter an. Die Türkei beherbergt die größte Zahl an Flüchtlingen weltweit: fast 3,5 Millionen Menschen – die Mehrheit davon Frauen und Kinder.
Die Diakonie Katastrophenhilfe engagiert sich seit 2012 mit einem breit angelegten regionalen Ansatz in der Syrienkrise. In der Türkei konnte mit der langjährigen  Partnerorganisation Support To Life (STL) bereits eine Vielzahl von Nothilfemaßnahmen wie Hilfsgüterverteilungen, Bargeldbeihilfen über elektronische Gutscheine, psychosoziale Unterstützung sowie Einzelfallhilfe umsetzen. Außerdem wurde mit STL ein umfassendes Schutzprogramm durchgeführt, in dem die mobile Betreuung von hilfebedürftigen Flüchtlingen im Vordergrund stand.

Hilfsmaßnahmen:
Das Projekt unterstützt Flüchtlinge in Istanbul, Mersin, Mardin, Diyarbakir und Batman. Ein mobiles Team von STL sucht proaktiv besonders bedürftige Menschen auf und betreut diese. Das Team erfasst die speziellen Bedürfnisse der Betroffenen und unterstützt sie bei ihren gesundheitlichen, psychologischen, sozialen und rechtlichen Anliegen. Die Flüchtlinge werden über ihre Rechte und Möglichkeiten aufgeklärt und  bei der Registrierung als Flüchtling unterstützt. Zudem bekommen sie Informationen zu staatlichen Leistungen und Diensten.
Auch psychologische Unterstützung wird angeboten, denn viele leiden unter der traumatischen Erfahrung von Krieg und Vertreibung oder dem Verlust von Angehörigen.
Durch die Hilfsmaßnahmen sollen mehr als 27.000 Flüchtlinge sowohl kurz- als auch langfristig neue Perspektiven erhalten. Mit der Schulung von freiwilligen Helferinnen und Helfern stärkt das Projekt außerdem nachhaltig die Widerstandskräfte der Flüchtlinge.
 

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