jetzt spendenspenden
Bangladesch

Sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung für Rohingya

Projeknummer

K-BGD-2019-9001

Bezeichnung

Humanitäre Hilfe in den Bereichen Trinkwasser-, Sanitärversorgung und Hygiene sowie humanitärer Schutz für besonders vulnerable Mitglieder von Rohingya- und Aufnahmegemeinschaften in der Region Teknaf

Thema

Flucht und Vertreibung

Träger

Nabolok Parishad

Kontinent

Asien

Land

Bangladesch

Gesamtlaufzeit

01.06.2019 - 30.11.2020

Budget

1.375.000 Euro

Drittmittelgeber

Öffentliche Mittel / Auswärtiges Amt

Hintergrund:
Im Distrikt Cox´s Bazar, der im Südosten des Landes an Myanmar und den indischen Ozean grenzt, leben rund 1 Million Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar. Nach Gewalttaten gegenüber den staatenlosen Rohingya im Rakhine State/Myanmar im August 2017 flüchteten rund 700.00 Rohingya nach Bangladesch. Innerhalb kürzester Zeit entstand in Kutupalong das größte Flüchtlingscamp der Welt. Seitdem lieben die Rohingya dort unter katastrophalen hyienischen Bedingungen. Es mangelt vor allem an sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und Brennmaterial zum Kochen. Das Projekt richtet sich an Rohingya-Flüchtlinge und Einwohner der Gastgemeinden in Teknaf, der südlichen Region des Distrikts Cox´s Bazar. Dort sind viele Rohingya in einem neuen Lager angekommen, bevor die notwendige Infrastruktur errichtet und die Wasser- und Sanitärversorgung gesichert werden konnte.

Hilfsmaßnahmen:
Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Nabolok baut die  Diakonie Katastrophenhilfe Latrinen, die 3.500 Familien eine hygienische sanitäre Versorgung ermöglicht. Zudem wird eine Trinkwasseraufbereitungsanlage errichtet, die die Menschen langfristig mit sauberem Wasser versorgt und die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera oder Typhus verhindert. Zur Verbesserung der Hygienebedingungen werden außerdem Abfallbehälter aufgestellt und Abfallsammelstellen eingerichtet. Für Frauen und Mädchen werden zudem eigene Waschplätze gebaut und Hygiene-Kits verteilt.
Außerdem werden mehr als 3.000 Haushalte mit wiederauffüllbaren Gasflaschen zum Kochen versorgt. Eine weitere Komponente adressiert die mangelnde Sicherheit in den Camps, unter der besonders Frauen und Mädchen leiden. Daher werden 50 solarbetriebene Straßenlaternen installiert, so dass die Menschen auch im Dunkeln sicher Toiletten und Waschhäuser aufsuchen können.
Die Maßnahmen richten sich zu rund 75 Prozent an Rohingya-Flüchtlinge und zu rund 25 Prozent an die aufnehmenden Gastgemeinden. Insgesamt profitieren mehr als 33.000 Menschen von den Hilfsmaßnahmen.

Zurück