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Haiti

Hilfsgüter für Haiti

Projeknummer

K-HTI-2019-4051

Bezeichnung

Emergency Preparedness and Response Planning 2019-2020 (EPRP Büro, Partner, NFI und Mikroprojektfond)

Thema

Flut und Sturm

Träger

DKH-HAITI

Kontinent

Amerika

Land

Haiti

Hintergrund:
Das Risiko für Naturkatastrophen ist in Haiti besonders hoch. Jährlich ziehen Wirbelstürme über den Inselstaat, immer wieder kommt es aber auch zu Erdbeben, Überschwemmungen und Flutwellen. Nach dem verheerenden Erdbeben von 2010 haben in 2016 Hurrikan Matthew und Wirbelsturm Irma in 2017 große Schäden angerichtet. Die bitterarme Bevölkerung kann die Katastrophen alleine kaum bewältigen, zudem ist die Infrastruktur schlecht und das Land zunehmend von Dürre betroffen. Die Diakonie Katastrophenhilfe engagiert sich seit vielen Jahren in Haiti. Ein eigenes Projektbüro koordiniert die Hilfsmaßnahmen im Bereich Katastrophenvorsorge und Soforthilfe sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen.  

Hilfsmaßnahmen:
Im Rahmen des Projekts wird in der Stadt Jacmel, südlich der Hauptstadt Port-au-Prince, ein Warenlager betrieben und ausgestattet. Im Katastrophenfall kann damit sofort auf Hilfsgüter zugegriffen werden und eine Erstversorgung von Betroffenen stattfinden. Insgesamt werden 1.000 Hygiene-Kits, Babyartikel sowie Decken und Planen für 1.000 Familien gelagert. Wenn die Hilfsgüter verbraucht sind, wird das Lager neu aufgefüllt.
Außerdem beinhaltet das Projekt einen kleinen Fonds für Mikroprojekte. Die Partnerorganisationen können bei Katastrophen schnell und unkompliziert Gelder für Soforthilfemaßnahmen beantragen, die noch in den ersten 72 Stunden nach einer Katastrophe geleistet werden können. Der Fonds richtet sich beispielsweise an Bedarfe, die nicht aus dem Warenlager in Jacmel gedeckt werden können.

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