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Ukraine

Nothilfefonds Ukraine-Krise

Projeknummer

K-EUM-2022-4020

Bezeichnung

Nothilfefonds - Ukraine und Europa

Thema

Flucht und Vertreibung

Träger

DKH

Kontinent

Europa

Land

Ukraine

Gesamtlaufzeit

01.03.2022 - 31.12.2022

Budget

975.000 Euro

Hintergrund:
Am 24. Februar 2022 hat Russland einen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet. Der Krieg herrscht nicht nur im Osten der Ukraine, sondern auch in den bislang friedlichen Regionen des Landes. In den Großstädten suchen Menschen verzweifelt Schutz in U-Bahnhöfen, Tiefgaragen oder Kellern, Nahrungsmittel werden zunehmend knapp. Für die Menschen in der Hauptstadt Kiew und anderen Städten wird die Lage immer gefährlicher, die Zahl der zivilen Opfer steigt täglich. Massive Fluchtbewegungen in die angrenzenden europäischen Nachbarländer haben begonnen. Stündlich steigen die Zahlen der Menschen, die über die Grenzen nach Polen, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und die Republik Moldau fliehen. Bis Ende März 2022 sind bereits mehr als 3,5 Millionen Menschen außer Landes geflohen, davon mehr als zwei Millionen nach Polen. An den Grenzen spielen sich dramatische Szenen ab: Frauen und Kinder verabschieden sich von ihren Männern, die in der Ukraine zurückbleiben.

Hilfsmaßnahmen:
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt mit dem Nothilfefonds sowohl Vertriebene in der Ukraine als Flüchtlinge in den angrenzenden Nachbarstaaten Polen, Ungarn, Slowakei, Rumänien und der Republik Moldau. Unterschiedliche Partnerorganisationen können aus dem Fonds rasch und unbürokratisch Hilfe beantragen und umgehend mit Hilfsleistungen starten. In Polen werden beispielsweise gemeinsam mit der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen lokale Kirchengemeinden unterstützt, die Wohnungen für die Aufnahme von Flüchtlingen herrichten und ausstatten. In der Slowakei versorgt die Partnerorganisation Evanjelická diakonia na Slovensku (ECAV) ankommende Flüchtlinge im Grenzgebiet mit Lebensmitteln, Decken oder Medikamenten. Gemeinsam mit der Partnerorganisation AIDRom versorgt die Diakonie Katastrophenhilfe in Rumänien 10.000 Flüchtlinge im östlichen und nordöstlichen Grenzgebiet zur Ukraine. Ankommende Flüchtlinge in den Regionen Maramures, Suceava, Iasi, Galati, Timisoara und Bukarest erhalten Hygiene-Sets, Lebensmittel und Decken. Außerdem werden sie medizinisch versorgt und erhalten Hilfe bei der Suche nach einer Unterkunft. In der Republik Moldau wurde ein Aufnahmelager errichtet, in dem Gemeinschaftszelte mit Feldbetten bereitstehen.

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