jetzt spendenspenden
Kenia

Nothilfe Heuschreckenplage und Corona-Pandemie

Projeknummer

K-KEN-2020-4043

Bezeichnung

Nothilfemaßnahmen gegen die negativen Auswirkungen der Heuschreckenplage und COVID-19 in Mandera

Thema

Dürre und Hunger

Träger

RACIDA

Kontinent

Afrika

Land

Kenia

Gesamtlaufzeit

15.06.2020 - 15.10.2020

Budget

100.000 Euro

Hintergrund:
Nach den schweren Regenfällen, die im November 2019 schwere Ernteverluste in Mandera verursachten, ist die humanitäre Lage in Region weiterhin kritisch. Die unerwartete Heuschreckeninvasion in den Monaten Dezember 2019 bis Februar 2020 traf die wenigen nach der Flut verbliebenen Anbauflächen und Weideland, dass sich gerade von den Wassermassen erholte. Dies führte zu einem weiteren Rückgang des Viehbestands und der mit der Ernte verbundenen Einkommen der Menschen in der Region, was sich in zunehmender Nahrungsmittelknappheit auswirkt.
Zu den genannten Problemen kommt zusätzlich die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie und erste Krankheitsfälle in Mandera hinzu. Die Menschen in den abgelegenen Gebieten sind kaum auf die Pandemie vorbereitet. Laut aktuellen Angaben der FAO vom Juni 2020 entwickelt sich eine zweite Heuschreckenplage in Kenia, die auch die Menschen in Mandera bedroht. Eine zweite Invasion kann die ohnehin unsichere Ernährungslage weiter verschlechtern und die Menschen noch anfälliger für Infektionskrankheiten wie COVID-19 machen.

Hilfsmaßnahmen:
Das Projekt unterstützt die notleidende Bevölkerung in Mandera, mit der Heuschreckeninvasion und mit der Corona-Pandemie fertig zu werden. So erhalten 635 besonders bedürftige Familien Nahrungsmittelgutscheine für drei Monate. Die Gutscheine haben einen Wert von rund 33 Euro. Außerdem wird in vier Gemeinden eine Präventionskampagne über das Corona-Virus durchgeführt, die über Übertragungswege und Hygienepraktiken aufklärt. Auch zu den Wüstenheuschrecken, ihren Stadien, ihre Ausbreitung und Formen der Bekämpfung werden die Begünstigten informiert. Von dem Projekt profitieren insgesamt 7.980 Personen in 1.330 Familien.

Zurück