jetzt spendenspenden
Äthiopien

Nothilfe Heuschreckenplage

Projeknummer

K-ETH-2020-4032

Bezeichnung

Nothilfe für von Dürre und Heuschreckenplage betroffene Familien in Eli Daar, Region Afar, Äthiopien

Thema

Dürre und Hunger

Träger

Afar Pastoralist Development Association (APDA)

Kontinent

Afrika

Land

Äthiopien

Gesamtlaufzeit

01.04.2020 - 30.11.2020

Budget

50.000 Euro

Hintergrund:
Die Projektregion Eli Daar in Afar ist von einer der schlimmsten Wüstenheuschrecken-Invasionen der letzten 25 Jahren betroffen. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Heuschrecken ausbreiten, und die Größe der befallenen Gebiete übersteigen die Kapazitäten der Behörden, die Schwärme unter Kontrolle zu bringen.
Die Heuschreckenschwärme in der Region Afar führen nicht nur zu Ernteverlusten, sondern auch zur großflächigen Vernichtung von Weideland in den Distrikten Andaba, Akkule, Aba'a und Wahan. Da diese Gebiete an Eritrea grenzen, können die betroffenen Gemeinden nicht in andere Gebiete ausweichen. Viele der verbliebenen Viehherden leiden bereits an Mangelernährung, so dass sich rasch Tierseuchen verbreiten und das Vieh verenden lässt. Dadurch verlieren immer mehr Menschen ihre Lebensgrundlagen und leiden Hunger. Neben den Heuschrecken leidet die Bevölkerung ohnehin an den konfliktbedingten Vertreibungen und Dürren der letzten Jahre.

Hilfsmaßnahmen:
Gemeinsam mit der Partnerorganisation APDA will das Projekt die Auswirkungen der Dürre und Heuschreckeninvasion auf die Ernährungssicherheit von Familien in Eli Daar mildern. Um das Überleben des Viehbestands zu sichern werden 2.916 Haushalte mit Luzerne-Heu versorgt. Zudem erhalten die Familien Tierarzneimittel und Veterinäre führen sechs 15-tägige Behandlungskampagnen durch. Die begünstigten Haushalte haben höchstens 15 Ziegen, die ihr Überleben sichern. Durch das Heu wird auch eine Steigerung der Milchproduktion um rund 10 Prozent erwartet.
Mit der Bereitstellung von Tierfutter und der medizinischen Behandlung soll das Leben der Herden und somit die Lebensgrundlagen von über 2.900 Haushalten und etwa 35.000 Tieren geschützt werden.

Zurück