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Pakistan

Nothilfe Covid-19

Projeknummer

K-PAK-2020-4037

Bezeichnung

Nothilfe für von Covid19-betroffenene Haushalte sowie Verbesserung der Lebens-und Hygienebedingungen im Distrikt Tharparkar, Sindh

Thema

Gesundheit

Träger

Participatory Village Development Programme (PVDP)

Kontinent

Asien

Land

Pakistan

Gesamtlaufzeit

01.05.2020 - 28.02.2021

Budget

200.000 Euro

Hintergrund:
Pakistan ist eines der am stärksten von Katastrophen gefährdeten Länder weltweit. Erdbeben, extreme Temperaturen, Kälte, Dürre, Überschwemmungen, Erdrutsche, Stürme, sowie Konflikte bedrohen das Land. Durch weit verbreitete Armut insbesondere in ländlichen Gebieten und unzureichende Vorsorgemaßnahmen wirken sich Naturkatastrophen besonders schwer auf die dortige Bevölkerung aus. So spürt die in der Region Sindh ansässige Bevölkerung nach wie vor die Folgen der schwerwiegenden Dürre von 2019. Wassermangel, unzureichende Versorgung an Nahrungsmitteln, mangelhafte Hygienesituation und die starke Beeinträchtigung ihrer Einkommens-und Lebensgrundlagen haben die Bewältigungskapazitäten der Bevölkerung des am stärksten betroffenen Bezirks Tharparkar ausgeschöpft.
Die Ausbreitung des Corona-Virus verschärft die humanitäre Lage vor Ort zusätzlich. Die Einkommensgrundlagen der überwiegend von Viehhandel und Tagelöhnen abhängigen Bevölkerung sind durch die vorherrschende Ausgangssperre stark beeinträchtigt. Inzwischen ist ein Großteil der Bevölkerung von akuter Nahrungsmittelknappheit konfrontiert, die durch steigende Lebensmittelpreise nochmals verstärkt wird.

Hilfsmaßnahmen:
Um die Notlage der Menschen zu mildern, erhalten 2.500 Familien Nahrungsmittelpakete und Seife. Bei der Verteilung werden die Abstands- und Hygieneregeln der Regierung eingehalten. Zudem nehmen 1.500 Menschen an einer Informationskampagne zur Infektionsprävention mit Fokus auf Covid19 und Hygienemaßnahmen teil. Zur Verbesserung der Hygienesituation erhalten 800 Familien Gutscheine für Baumaterial, mit dem sie Latrinen errichten können. Die Partner unterstützen die Haushalte beim Bau, damit die Latrinen fachgerecht errichtet werden. Um dem Hunger in der Region zu begegnen, erhalten 1.000 Haushalte dürreresistentes Saatgut, mit dem sie einen Gemüsegarten anlegen können. Ergänzend werden 40 Schulungen zu dürreangepassten Anbautechniken und Ernährung durchgeführt. Da Nutztiere von großer Bedeutung für die Bevölkerung sind, werden lokale Behörden und Veterinäre beim Impfen von Nutztieren unterstützt. Insgesamt profitieren mehr als 32.800 Menschen von dem Hilfsprojekt.

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