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DR Kongo

Not- und Ernährungshilfe in Walikale, Nord Kivu

Projeknummer

K-COD-2019-4065

Bezeichnung

Multisektorielle Nothilfe mit Schwerpunkt Nutrition für konfliktbetroffene Haushalte mit akut mangel- und unterernährten Kindern in der Gesundheitszone Kibua, Walikale, Nord Kivu, DR Kongo.

Thema

Flucht und Vertreibung

Träger

Fondation Nature et Humanité

Kontinent

Afrika

Land

DR Kongo

Gesamtlaufzeit

01.09.2019 - 31.08.2020

Budget

340.000 Euro

Hintergrund:
Der Osten der Demokratischen Republik Kongo und insbesondere die Provinz Nord Kivu sind stark von anhaltenden Konflikten und damit Gewalt und Vertreibung durch verschiedene bewaffnete Gruppen gekennzeichnet. Die Krise dauert bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten an. Die Ernährungssituation vor Ort ist vor allem für Kinder bedenklich: Über vier Millionen leiden aktuell an Mangel- und Unterernährung. Landesweit sind derzeit rund 13,1 Millionen Menschen  von Nahrungsmittelunsicherheit betroffen, was knapp einem Viertel der Bevölkerung entspricht.
Im Territorium Walikale sowie in der Gesundheitszone Kibua sind die Bedarfe im Bereich Ernährung und Nahrungsmittel besonders hoch, da das Gebiet seit Jahrzenten immer wieder von Vertreibungen und Konflikten geprägt ist  und die Menschen ihre Lebensgrundlagen nicht sichern können.

Hilfsmaßnahmen:
Das Projekt unterstützt von Konflikt und Vertreibung betroffene Haushalte mit mangelernährten Kindern. 550 besonders bedürftige Familien erhalten Schulungen zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern. Außerdem wird Gemeindepersonal zu Mangel- und Unterernährung geschult sowie Aufklärungskampagnen zur Bekämpfung von Unterernährung und verbesserter Hygienepraktiken durchgeführt.  Die Begünstigten werden dazu in Gruppen á zehn Familien aufgeteilt. In vier ausgewählten Gesundheitsstationen der Region werden zudem insgesamt 40 Kochvorführungen durchgeführt. Ergänzend werden die begünstigten Haushalte mit einkommensschaffenden Aktivitäten unterstützt.
Eine weitere Projektkomponente verbessert die lokale Trinkwasserversorgung. So werden in vier Dörfern sichere Wasserstellen eingerichtet und Gemeindepersonal zu Hygienepraktiken geschult. Durch die Gründung von vier lokalen Wasserkomitees sollen die Wasserstellen langfristig instand gehalten werden. Von dem Projekt profitieren insgesamt 3.870 Personen.

 

 

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