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Guatemala

Lebensgrundlagen für Familien

Projeknummer

K-GTM-2021-4030

Bezeichnung

Wiederherstellung der Lebensgrundlagen von Familien in 19 Gemeinden in vier Regionen Guatemalas, die besonders von den Hurrikanen ETA und IOTA betroffen waren

Thema

Flut und Sturm

Träger

Asociación de Servicios Comunitarios de Salud (ASECSA)

Kontinent

Amerika

Land

Guatemala

Gesamtlaufzeit

01.04.2021 - 31.03.2022

Budget

900.000 Euro

Hintergrund:
In der ersten Novemberhälfte 2020 erreichten im Abstand von zwei Wochen die Hurrikane Eta und Iota die zentralamerikanische Küste. Orkanböen und Starkregen verursachten verheerende Schäden und Überschwemmungen. Allein in Guatemala waren 2,4 Millionen Personen betroffen, 1,8 Millionen kamen zu Schaden. Über 311.000 Personen mussten ihre Dörfer verlassen. Ein Großteil von ihnen fand in Notunterkünften Schutz. Gerade indigene Gemeinden in abgelegenen Gegenden leiden sehr unter den Sturm- und Überschwemmungsschäden. Denn die Familien leben meist in mit einfachen Mitteln zusammengezimmerten Häusern und Hütten, die einem Tropensturm nicht stand halten. Ihre Lebensgrundlagen waren verloren, Häuser, Gärten und Felder überflutet, Ernten zerstört, das Trinkwasser verschmutzt. Viele ihrer Dörfer waren von der Außenwelt komplett abgeschnitten. Wichtige Infrastruktur wie Schulen Straßen und Brücken wurde beschädigt.

Hilfsmaßnahmen:
Nothilfe und Wiederaufbau stehen im Mittelpunkt dieses Projekts. In den Monaten nach den Hurrikanen erhalten die Bewohner*innen von 19 besonders betroffenen Gemeinden Lebensmittelpakete, Hygieneartikel zur Prävention von Covid-19 sowie Wasserfilter, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Außerdem führen Gesundheitsfachkräfte und Hebammen Gesundheitstage zur medizinischen Versorgung der Menschen durch. Auch psychosoziale Unterstützung ist vorgesehen, sind doch viele Dorfbewohner*innen durch die Katastrophe traumatisiert. Um den Menschen dauerhaft wieder auf die Beine zu helfen, erhalten sie zudem angepasstes, lokales Saatgut, Schulungen in ökologischen Anbaumethoden, Unterstützung bei der Einrichtung von Gemüsegärten sowie Hilfen beim Wiederaufbau bzw. der Reparatur ihrer Häuser.
Insgesamt 12.505 Personen aus 2.501 Familien profitieren von diesen Maßnahmen.

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