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Philippinen

Lebensgrundlagen für Betroffene der Tropenstürme in Luzon

Projeknummer

K-PHL-2019-4085

Bezeichnung

Wiederherstellung der Lebensgrundlagen für Betroffene der Tropenstürme in Luzon

Thema

Flut und Sturm

Träger

Citizens´Desaster Response Center (CDRC)

Kontinent

Asien

Land

Philippinen

Gesamtlaufzeit

01.10.2019 - 30.04.2020

Budget

397.910 Euro

Hintergrund:
Die Philippinen gehören zu den katastrophengefährdetsten Gebieten der Erde. Regelmäßig wird das Land von Tropenstürmen und Taifunen heimgesucht, die darauffolgenden Fluten und Erdrutsche kosten jedes Jahr Menschenleben. Durch den Klimawandel und mangelnden Umweltschutz werden die negativen Auswirkungen dieser Naturgefahren zusätzlich verstärkt. Der Inselstaat ist zudem aufgrund seiner geographischen Lage auf dem pazifischen Feuerring häufig Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten ausgesetzt.
Ein Großteil der philippinischen Bevölkerung besitzt keine ausreichenden Bewältigungsstrategien und kann sich nicht ausreichend vor den Katastrophen schützen. Vor allem der Norden der Insel Luzon wurde im September 2018 durch den „Supertaifun“ Mangkhut getroffen, der dort fast 100 Prozent der Ernten zerstörte. Auch ein Jahr nach der Katastrophe sind die Auswirkungen noch deutlich zu spüren: Die betroffene Bevölkerung leidet nach wie vor unter der Zerstörung ihrer Einkommensgrundlagen, Ernährungsunsicherheit und dem mangelnden Zugang zu sauberem Wasser. Diese Situation wurde durch die in 2019 eingetroffenen Tropenstürme weiter verstärkt.

Hilfsmaßnahmen:
Um die Lebensgrundlagen der betroffenen Bevölkerung zu stärken, werden Saatgut, Fischereimaterialien und Düngemittel verteilt. Außerdem wird eine Reis-Kooperative gegründet und begleitet, die die Einnahmen der Bauern sichern soll. Die Begünstigen erhalten zudem Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft, nachhaltiger Fischerei und Hygiene.
Zur Sicherung der Wasserversorgung werden beschädigte Leitungen und Infrastruktur saniert. Mit der Gründung eines Katastrophenschutz-Komitees soll die Hilfe bei künftigen Katastrophen gestärkt werden. Von dem Projekt profitieren mehr als 2.500 Familien, rund 12.855 Personen.

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