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Kenia

Katatstrophenvorsorge in Rift Valley

Projeknummer

K-KEN-2019-4073

Bezeichnung

Beitrag zur Verbesserung der Resilienz bei Katastrophen in den Gemeinden Samburu und Baringo

Thema

(Katastrophen-)Vorsorge

Träger

NRIDCCS

Kontinent

Afrika

Land

Kenia

Gesamtlaufzeit

01.11.2019 - 31.10.2020

Budget

150.000 Euro

Hintergrund:
In vielen Teilen Kenias leidet die Bevölkerung immer wieder unter wetterbedingten Katastrophen wie Stürmen, Wirbelstürmen, Überschwemmungen, Dürren, Waldbränden und Erdrutschen. Die zunehmende Wasserknappheit bedingt auch Konflikte um Wasser und Weideland. Mit Projekten zur Katastrophenvorsorge will die Diakonie Katastrophenhilfe die Auswirkungen der Naturereignisse auf besonders anfällige Bevölkerungsgruppen verringern.

Hilfsmaßnahmen:
In den Gemeinden Samburu und Baringo in der Provinz Rift Valley werden acht kommunale Katastrophen-Risikomanagementkomitees gegründet. Die Mitglieder der Komitees nehmen an Workshops zur Katastrophenvorsorge teil und lernen, wie sie Aktionspläne für ihre Gemeinden erstellen. Um die Konflikte um Weideland und Wasser zu minimieren werden in vier Konfliktgemeinden Friedensforen durchgeführt, in denen Weidemanagement und Konfliktlösungsmechanismen diskutiert und erprobt werden können.
Außerdem wird in den Gemeinden die Wasserversorgung saniert und für 22 Schulen wird jeweils ein eigener Wassertank installiert. Dadurch verbessert sich die Wasserversorgung für 1.000 Familien, was rund 60.000 Personen entspricht. Ergänzend werden Wasseraufbereitungstabletten an die Begünstigten verteilt. 200 Familien erhalten zudem Trainings in an Dürre angepasste Landwirtschaft, 300 weitere Familien werden in Tierhaltung unter Dürrebedingungen geschult.

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