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Afghanistan

Katastrophenvorsorge in Daykundi

Projeknummer

K-AFG-2019-4090

Bezeichnung

Integrierte gemeindebasierte Katastrophenvorsorge in der Provinz Daykundi

Thema

(Katastrophen-)Vorsorge

Träger

Afghan Development Association (ADA-AFG)

Kontinent

Asien

Land

Afghanistan

Gesamtlaufzeit

20.12.2019 - 19.12.2020

Budget

250.000 Euro

Hintergrund:

Fast 40 Jahre Krieg sowie die hohe Anfälligkeit gegenüber Naturkatastrophen machen Afghanistan zu einem der ärmsten Länder der Welt.  Extrem harte Winter, Fluten im Frühling und Dürren im Sommer bedrohen kontinuierlich die Lebensgrundlagen der Menschen. Neben einem hohen Erdbebenrisiko erschweren Armut, ein niedriges Bildungsniveau und mangelhafte Regierungsführung das Leben der Menschen. Die Kapazitäten der Bevölkerung zur Bewältigung von Krisen sind daher extrem gering.
In der zentral gelegenen Provinz Daykundi lebt nahezu die gesamte Bevölkerung in ländlichen, abgelegenen Gebieten. Für den Großteil der Menschen in der Projektregion, im Distrikt Ashterlay, stellt die Land- und Viehwirtschaft die wichtigste Einkommensgrundlage dar. Die Kombination aus extrem harten Wintern, anschließenden Fluten im Frühling und Dürren im Sommer bedroht immer wieder die Lebensgrundlage der Menschen.

Hilfsmaßnahmen:
Ziel des Projekts ist es, die Bevölkerung in sieben Dörfern in der Provinz Ashterlay widerstandsfähiger gegenüber Katastrophen zu machen. Neben Aufklärungsmaßnahmen zu Hygiene im Katastrophenfall wird in jedem Dorf ein Katastrophenvorsorge-Komitee gegründet, das jeweils aus Frauen und Männern zusammengesetzt ist. Außerdem werden Notfall-Teams gegründet und mit Erste-Hilfe-Kits ausgestattet.
Um den Wetterextremen besser zu begegnen werden zudem acht Sammelbecken für Regenwasser gebaut und Schutzwände errichtet, die die Gemeinden vor Fluten schützen. Insgesamt profitieren etwa 9.400 Personen von dem Projekt.
 

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