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Pakistan

Katastrophenschutz in ländlichen Gebieten

Projeknummer

K-PAK-2018-0178

Bezeichnung

Stärkung der Katastrophenresilienz in gefährdeten ländlichen Gemeinden (Fortführung)

Thema

(Katastrophen-)Vorsorge

Träger

Help in Need (HiN)

Kontinent

Asien

Land

Pakistan

Gesamtlaufzeit

01.07.2018 - 31.05.2020

Budget

550.000 Euro

Drittmittelgeber

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Hntergrund:
Pakistan ist eines der am stärksten von Katastrophen gefährdeten Länder weltweit. Erdbeben, extreme Temperaturen, Kälte, Dürre, Überschwemmungen, Erdrutsche, Stürme, sowie Konflikte bedrohen das Land. Durch weit verbreitete Armut insbesondere in ländlichen Gebieten und unzureichende Vorsorgemaßnahmen wirken sich Naturkatastrophen besonders schwer auf die dortige Bevölkerung aus.
Im Distrikt Shangla der Zielregion Khyber Pakhtunkhwa lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Lediglich rund 20 Prozent des Gebiets können für die Haupteinkommensquelle Landwirtschaft genutzt werden, da die Region von bergiger und steiniger Natur geprägt ist. Andere Einkommensquellen sind sehr beschränkt.

Hilfsmaßnahmen:
Ziel des Projekts ist es, besonders gefährdete Gemeinden im Shangla Distrikt widerstandsfähiger gegenüber Naturkatastrophen zu machen.
So werden die in Vorgängerprojekten gegründeten Vorsorgemechanismen aufgefrischt, beispielsweise durch Stärkung der lokalen Katastrophenvorsorgekomitees. Außerdem werden Sicherheitspläne erarbeitet und Aufklärungskampagnen zum Katastrophenschutz durchgeführt.
Zahlreiche Fluten haben in den letzten Jahren Zerstörungen an der Infrastruktur hinterlassen, denen mit Bau- und Aufforstungsmaßnahmen begegnet wird. Zu den Baumaßnahmen gehören sichere Fußgängerbrücken über Flüsse, Hochwasserschutzwände, Stützmauern und Trinkwasserversorgungsanlagen. Auch werden Flussbette befestigt und Wildbäche mit Erosionsschutz und Geröllsperren versehen. Zur Sicherung der Landwirtschaft werden zudem Bewässerungskanäle ausgebessert oder neu gebaut. 

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