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Madagaskar

Hungerhilfe Madagaskar

Projeknummer

K-MDG-2021-4037

Bezeichnung

Nothilfe bei Dürre und Hungersnot in der Region Androy, Madagaskar

Thema

Dürre und Hunger

Träger

Eglise de Jésus - Christ à Madagaskar (FJKM)

Kontinent

Afrika

Land

Madagaskar

Gesamtlaufzeit

01.06.2021 - 28.02.2022

Budget

300.000 Euro

Hintergrund:
In Madagaskar herrscht die schlimmste Dürre seit 40 Jahren, mehr als eine Million Menschen stehen vor verzweifelter Nahrungsmittelknappheit. Vor allem im Süden der Insel, im Gebiet Grand Sud, leidet mehr als die Hälfte der Bevölkerung Hunger. Seit Jahresbeginn hat sich die Zahl akut unterernährter Kinder fast verdoppelt. Besonders betroffen sind die Gemeinden des Distrikts Ambovombe in der Region Androy. Mindestens 1,3 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Die Folgen der Dürre werden durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verschärft. Viele Menschen sind arbeitslos geworden. Ohnehin arme Familien haben ihre Lebensgrundlage verloren und sind gezwungen, ihre täglichen Mahlzeiten zu reduzieren. Das geht so weit, dass sich Menschen fast ausschließlich von atypischen Wildnahrungsmitteln wie Pflanzen und  Insekten ernähren, um das Defizit bei der Nahrungsversorgung zu verringern und somit Leben zu retten.

Hilfsmaßnahmen:
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt 2.120 Hunger leidende Familien im Distrikt Ambovombe in der Region Androy. Jede Familie erhält sechs Monate lang einen Bargeldbetrag von etwa 17,30 und kann sich mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgen. Mit nur 52 Euro kann somit einer sechsköpfigen Familie drei Monate lang das Überleben gesichert werden. Insgesamt profitieren 12.720 Personen von dem Projekt.

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