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Indien

Humanitäre Hilfe für von der Pandemie betroffene Gemeinden

Projeknummer

K-IND-2021-4047

Bezeichnung

Humanitäre Hilfe für vulnerable, von der Covid-19-Pandemie betroffene Gemeinden in Indien

Thema

Gesundheit

Träger

Church's Auxiliary for Social Action (CASA)

Kontinent

Asien

Land

Indien

Gesamtlaufzeit

01.07.2021 -30.06.2022

Budget

750.000 Euro

Hintergrund:
Indien wird regelmäßig von Katastrophen unterschiedlichen Ausmaßes heimgesucht. Zusätzlich wurde der Subkontinent im Frühjahr 2021 besonders hart von der globalen Corona-Pandemie getroffen: Abertausende Menschen starben auf Parkplätzen vor Krankenhäusern, viele konnten nicht mehr bestattet werden, da die lokal üblichen Brandbestattungen vielerorts mangels Platz und Brennmaterial nicht mehr durchführbar waren.
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung von Covid-19 stellt das Land vor immense Herausforderungen. Bedürftige Menschen stehen in Indien bei der Existenzsicherung ohnehin vor vielfältigen Herausforderungen – durch die Pandemie haben viele die Hoffnung verloren und kämpfen um ihr Überleben und das ihrer Familien. Vor allem die schwächsten Teile der Gesellschaft - Tagelöhner, Hausangestellte, Abfallsammler, alleinstehende Frauen, alte und mittellose Menschen - sind von der Pandemie besonders hart betroffen. Obwohl die Zahlen in den Metropolen langsam zurückgehen, grassiert das Virus gerade auf dem Land noch extrem. Dort gibt es noch immer kaum Testmöglichkeiten, geschweige denn Behandlungskapazitäten. Das indische Gesundheitssystem ist völlig überlastet und für solche Katastrophen nicht ausreichend ausgestattet.

Hilfsmaßnahmen:
Das Hilfsprojekt unterstützt in 13 Bundesstaaten die ärmsten Bevölkerungsschichten dabei, die Corona-Krise zu überstehen und leistet überlebenswichtige Hilfe für Infizierte und andere Bedürftige. Zur Ernährungssicherung erhalten 7.500 Familien lagerfähige Nahrungsmittel. Dazu gehören, je nach Region, beispielsweise Reis, Hülsenfrüchte, Sojabohnen, Gewürze, Speiseöl, Salz und Zucker. Die Familien werden außerdem mit Hygiene-Sets ausgestattet, die Gesichtsmasken, Schutzhandschuhe, Flüssigseife zum Händewaschen sowie Hygieneartikel für Frauen beinhalten. Doch auch die Lebensgrundlagen der notleidenden Landbevölkerung müssen erhalten bleiben. Jede Familie erhält deshalb auch Saatgut und Düngemittel, damit sie sich mittelfristig wieder selbst versorgen kann.
Um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen, werden 390 Gesundheitshelfer geschult, die anschließend zu Fuß in den Dörfern unterwegs sind und die Bevölkerung sensibilisieren, Schutzmaßnahmen einzuhalten. Darüber hinaus klären sie auch zu Impfungen auf und unterstützen Impfaktionen in 13 Dörfern. Zur besseren Gesundheitsversorgung der Notleidenden werden lokale Isolationszentren und Gesundheitsstationen mit Pulsoximetern, Sauerstoffflaschen und –konzentratoren, Desinfektionsmitteln, Masken, Infrarot-Thermometern, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräten, Gesichtsschutz und Handschuhen ausgestattet. Von den Hilfsmaßnahmen profitieren insgesamt mehr als 41.100 Personen.

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