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Somalia

Hilfe für Viehhirten in Hobyo

Projeknummer

K-SOM-2019-4091

Bezeichnung

Rehabilitation and Recovery für von Dürre betroffene Pastoralisten und Vertriebene im Distrikt Hobyo, Galmudug

Thema

Dürre und Hunger

Träger

Centre for Peace and Democracy (CPD)

Kontinent

Afrika

Land

Somalia

Gesamtlaufzeit

01.12.2019 - 30.11.2020

Budget

390.000 Euro

Hintergrund:
Nach mehreren unterdurchschnittlich ausgefallenen Regenzeiten ist die humanitäre Lage für Viehhirten im Distrikt Hobyo angespannt. Viele haben bereits ihre Herden und Lebensgrundlagen verloren und leben als mittellose Vertriebene in Hobyo-Stadt. Viele Wasserbecken in der Region sind ausgetrocknet und eine mangelnde Infrastruktur an Wasserauffangbecken verstärken den Mangel. Das System der Wasserversorgung vor Ort erreicht nur noch Haushalte mit ausreichenden Mitteln, während Bedürftige mehr als 17 Kilometer zur nächsten Wasserstelle zurücklegen müssen.

Hilfsmaßnahmen:
Durch einen verbesserten Zugang zu Trinkwasser sollen die Lebensgrundlage und die Hygienesituation der Viehhirten stabilisiert werden. Dazu werden zwei Bohrlöcher instandgesetzt sowie zwei Wasser-Ausgabestellen in Hobyo-Stadt installiert, damit auch Vertriebene Zugang zu Trinkwasser erhalten. Hierfür wird auch ein neuer Glasfasertank mit 3.000 Liter Fassungsvermögen angeschafft. Ergänzend werden Wasserkomitees in der Instandhaltung der Wasserstellen und einem Ausgabemanagement geschult, damit das Wasser gerecht verteilt wird. Mehr als 600 bedürftige Haushalten nehmen zudem an einem Cash for Work Programm teil und verbessern die lokale Wasserinfrastruktur. So werden 9 Wasserbecken ausgebessert und 4.000 Meter Wasserleitung verlegt. Für die Sanierungsarbeiten erhalten die Begünstigten ihren Lohn direkt via Geldtransfer auf ihre Mobiltelefone. Insgesamt profitieren mehr als 6.800 Personen von der Hilfe.
Zur Eindämmung des Corona-Virus hat die Partnerorganisation CPD im Mai Präventionsmaßnahmen in das Projekt integriert und ein Team von freiwilligen Helfern ausgebildet. Diese fungieren als Multiplikatoren und klären die lokale Bevölkerung im Schutz vor dem Virus auf und erläutern Hygienepraktiken.

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