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DR Kongo

Hilfe für Gewaltopfer in Kayna, Nord Kivu

Projeknummer

K-COD-2019-4052

Bezeichnung

Unterstützung der sozioökonomischen und sozialen Reintegration SGBV-überlebender Frauen und Mädchen in der konfliktbetroffenen Gesundheitszone Kayna, Nord Kivu, DR Kongo

Thema

Gesundheit

Träger

Organisation pour le Développement des Associations des Femmes (ODAF)

Kontinent

Afrika

Land

DR Kongo

Gesamtlaufzeit

15.07.2019 - 31.07.2020

Budget

45.049 Euro

Hintergrund:
In der Region Kayna in Nord-Kivu kommt es durch die Aktivitäten bewaffneter Milizen immer wieder zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung. Neben ihrer schwachen gesellschaftlichen Stellung in einer patriarchalen Gesellschaft hat die instabile Sicherheitslage der Region vor allem für Frauen und Mädchen schreckliche Konsequenzen: Sie werden häufig Opfer brutaler sexueller Übergriffe und  Gewalt. Infolgedessen werden sie gesellschaftlich marginalisiert oder sind oftmals so stark traumatisiert, dass sie sich und ihre Familien und Kinder nicht mehr selbst versorgen können. Allein 2018 wurden aus allen Gesundheitsstationen in Kayna rund 288 Fälle sexueller Gewalt gemeldet, die Dunkelziffer liegt aber weit höher.

Hilfsmaßnahmen:
Das Projekt richtet sich an 150 Frauen und ihre Familien, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Die Mitarbeiterinnen der Partnerorganisation ODAF führen Hausbesuche durch und erstellen einen Betreuungsplan für die begünstigten Frauen und Familien. Anschließend erhält jede Frau ein individuelles Training und eine Schulung, um eine einkommensschaffende Maßnahme zu starten. Je nach Maßnahme erhalten die Frauen auch benötigte Materialien, um ihr Kleinstunternehmen zu starten. In von ODAF moderierten Gruppenaustausch-Runden können die Frauen ihre Erfahrungen austauschen und ihre Gemeinschaft stärken. Das Projekt stärkt somit die wirtschaftlichen Grundlagen der Frauen und wirkt der sozialen Isolation entgegen.  

 

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