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Kolumbien

Hilfe für Flüchtlinge aus Venezuela

Projeknummer

K-AMM-2021-4031

Bezeichnung

Humanitarian assistance and protection for Venezuelan affected by the complex crisis in Venezuela and Colombia

Thema

Flucht und Vertreibung

Träger

Corporación Infancia y Desarrollo (CID), Fundación Halü

Kontinent

Amerika

Land

Kolumbien

Gesamtlaufzeit

01.05.2021 - 30.04.2022

Budget

1.333.333 Euro

Drittmittelgeber

Europäische Union (ECHO - Generaldirektion für Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe)

Logo EU Katastrophenschutz

Hintergrund:
Die fortdauernde soziale, wirtschaftliche und politische Krise in Venezuela treibt viele Bewohner*innen in die Flucht. Mehr als 5,4 Millionen Menschen haben in den letzten Jahren das Land verlassen, rund 1,7 Millionen leben als Flüchtlinge im Nachbarland Kolumbien. Mehr als die Hälfte der Geflüchteten hat kein Aufenthaltsrecht und ist von staatlichen Versorgungsleistungen ausgeschlossen. Ihre Möglichkeiten, den eigenen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten sind begrenzt, viele Familien leiden unter Hunger, Mangelernährung und einem schlechten Gesundheitszustand.

Hilfsmaßnahmen:
Gemeinsam mit der Partnerorganisation CID unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe in Kolumbien den Schutz notleidender Migrant*innen aus Venezuela. In den grenznahen Bundesstaaten Vichada und Guainía erhalten Familien Rechtsberatung, zudem werden gefährdete Frauen zu sexualisierter Gewalt aufgeklärt. Für Schwangere werden außerdem Vorsorgeuntersuchungen angeboten, denn für solche Gesundheitsleistungen haben die Geflüchteten meist keine Mittel. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Städte Puerto Carreño und Inírida und erreichen dort rund 4.000 Menschen.
Im Bundesstaat La Guajíra, der im äußersten Nordosten Kolumbiens an Venezuela grenzt, leistet der Projektpartner HALÜ ebenfalls Prävention und Hilfe zu sexualisierter Gewalt. Dort sind nicht nur Migrantinnen, sondern auch die einheimische indigene Bevölkerung von wirtschaftlicher Notlage und zunehmenden gewalttätigen Übergriffen betroffen. Mehr als 4.000 Personen nehmen an Aufklärungsangeboten teil und erhalten Covid-19-Hygiene-Kits mit Seife, Hygiene-Gels und Masken.

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