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DR Kongo

Ebola-Prävention in Butembo, Nord Kivu

Projeknummer

K-COD-2019-4056

Bezeichnung

Stärkung und Erweiterung der Ebola-Präventionsmaßnahmen in den Gesundheitszonen südlich der Stadt Butembo, Nord Kivu, DR Kongo

Thema

Gesundheit

Träger

RACOJ

Kontinent

Afrika

Land

DR Kongo

Gesamtlaufzeit

01.08.2019 - 30.04.2020

Budget

400.000 Euro

Hintergrund:
Die humanitäre Lage in der DR Kongo ist schlecht: knapp 13 Millionen Menschen, darunter rund 5,6 Millionen Kinder, sind auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen. In den Provinzen Nord Kivu und Ituri dauert seit August 2018 eine Ebola-Epidemie mit mehr als 2.000 Erkrankten an und mehr als 1.800 Toten. Seit April 2019 hat die Zahl der Neuinfektionen sprunghaft zugenommen und das Virus breitet sich zunehmend in den südlichen Teil von Butembo in Richtung Millionenstadt Goma aus. Da Goma ein Verkehrsknotenpunkt in die Nachbarländer ist, stellt dies eine erhebliche Gefahr für die Ausbreitung der Epidemie dar.
Obwohl die kongolesischen Gesundheitsbehörden die Ausbreitung des Virus und Neuansteckungen in Zusammenarbeit mit der WHO und diversen Hilfsorganisationen bekämpfen, breitet sich das Virus in Nord Kivu weiter aus.

Hilfsmaßnahmen:
Das Projekt soll die Ausbreitung von Ebola im Projektgebiet eindämmen. Damit sich das Virus nicht weiter in Richtung Goma ausbreitet, werden für Reisende auf der Strecke Butembo-Goma Hygienemaßnahmen durchgeführt. An Haltestellen und Knotenpunkten auf der Strecke werden Handwasch-Stationen eingerichtet. Außerdem werden die Mitarbeiter von Gesundheitsstationen entlang der Strecke in der Prävention von Infektionen geschult und zu ihrem eigenen Schutz entsprechend ausgestattet.
Für die Behandlung von Erkrankten oder Verdachtsfällen werden zudem Isolationsstationen gebaut und ausgestattet. Von dem Projekt profitieren mehr als 168.000 Personen.

 

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