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Indien

COVID-19 Nothilfeprogramm

Projeknummer

K-ASL-2020-4038

Bezeichnung

Beitrag zum CASA-COVID-19 Nothilfeprogramm

Thema

Dürre und Hunger

Träger

Church´s Auxiliary for Social Action (CASA)

Kontinent

Asien

Land

Indien

Gesamtlaufzeit

01.05.2020 - 31.12.2020

Budget

100.000 Euro

Hintergrund:
Indien wird regelmäßig von Naturkatastrophen unterschiedlichen Ausmaßes heimgesucht. Dazu gehören Dürreperioden oder massive Überschwemmungen, die während der Monsunregen ganze Landesteile überfluten. Besonders betroffen sind von solchen Ereignissen die unterprivilegierten und ärmsten Bevölkerungsschichten. Die Die Corona-Pandemie stellt den dicht besiedelten Subkontinent vor eine besondere Herausforderung: Die Einwohner des indischen Subkontinents arbeiten zu 80 Prozent in der informellen Wirtschaft und leben als Tagelöhner oder Straßenverkäufer von der Hand in den Mund. Mit Beginn der Ausgangssperren Ende März verloren Millionen Menschen ihre Lebens- und Einkommensgrundlagen. Angesichts der stetig steigenden Fallzahlen hat die Diakonie Katastrophenhilfe neben dem jährlichen Nothilfe-Fonds zusätzliche Mittel für die Corona-Hilfe in Indien bereitgestellt.

Hilfsmaßnahmen:
Das Projekt leistet einen Beitrag zum COVID-19 Nothilfeprogramm, mit dem die Partnerorganisation CASA in allen indischen Bundesstaaten aktiv ist. So werden besonders bedürftige und notleidende Familien mit Nahrungsmitteln unterstützt. Eine Familie von durchschnittlich sechs Personen erhält 15 Kilo Reis, 2 Kilo Linsen, einen Liter Speiseöl, Zucker sowie Gewürze wie Salz, Kurkuma- und Chilipulver. Die genaue Zusammensetzung der Rationen variiert dabei je nach Landesteil und entspricht den jeweiligen Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung.
Zum Schutz vor dem Corona-Virus werden zudem Hygiene-Sets verteilt, die textile Gesichtsmasken, Handschuhe, Seife und Hygieneartikel für Frauen enthalten. Ergänzend werden Bargeldhilfen in Höhe von 2.000 Rupien pro Familie geleistet, was etwa 23 Euro entspricht. Von dem Geld können notleidende Familien weitere überlebenswichtige Bedarfe decken. Insgesamt werden 6.000 Familien begünstigt, was rund 29.400 Personen entspricht.

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