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Pakistan

Coronahilfe in Sindh

Projeknummer

K-PAK-2020-4068

Bezeichnung

Nothilfe für von Covid-19 betroffene Haushalte sowie eine Verbesserung der Lebens- und Hygienebedingungen im Distrikt Mirpurkhas, Sindh

Thema

Gesundheit

Träger

Participatory Village Development Programme (PVDP)

Kontinent

Asien

Land

Pakistan

Gesamtlaufzeit

1.12.2020 - 31.10.2021

Budget

250.000 Euro

Hintergrund:
Hunderttausende Menschen haben sich in Pakistan mit dem Corona-Virus infiziert. Knapp 8.000 Menschen sind daran gestorben. Da die Testkapazitäten im Land allerdings sehr gering sind, muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die Menschen in der pakistanische Provinz Sindh leiden besonders unter der Covid-19-Pandemie. Auch mit den wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns haben die Menschen zu kämpfen. Dazu kommen Überschwemmungen aufgrund schwerer Regenfälle. Im Projektgebiet sind 93 Prozent der Gemüseanbauflächen 83 Prozent der Obstgärten durch die Wassermassen beschädigt worden. Die Familien, die vorrangig von der Land- und Viehwirtschaft leben oder als Tagelöhner beschäftigt sind, haben keine Rücklagen mehr. Sie sind derzeit nicht in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Hilfsmaßnahmen:
Die Familien im Projektgebiet brauchen kurzfristig Hilfe zum Überleben. 2.000 Haushalte, die sich derzeit kaum ernähren können, erhalten deshalb Bargeldhilfen zum Kauf von Essen und essentiellen Hygieneartikeln. Im Rahmen einer Informationskampagne lernen die Menschen, wie sie sich vor Covid-19 und anderen Infektionskrankheiten schützen können. Mit 750 Wasserfiltern und 30 Handpumpen inklusive Reparatursets wird für sauberes Trinkwasser gesorgt. Dazu kommen mittelfristige Hilfen, um den Menschen wieder eine Lebensgrundlage zu geben. 90 Personen erhalten eine dreimonatige berufliche Weiterbildung. 200 Bäuerinnen und Bauern werden in nachhaltigem Baumwollanbau geschult und bekommen Baumwollsaatgut gestellt. Des Weiteren werden Hühner sowie Erstfutter für die Tiere an 300 Frauen verteilt. Sie erhalten zudem Schulungen zur Geflügelhaltung. 500 Setzlinge für Gemeinschaftsobstgärten werden bereitgestellt. Ziel ist es, den Menschen wieder eine Perspektive für ein selbständiges Leben zu geben. Von den verschiedenen Hilfsmaßnahmen profitieren insgesamt 35.836 Personen.

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