Die Geschichte Hagimullahs aus dem Camp Burma Para

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Was den Flüchtlingen in Bangladesch am meisten fehlt, ist Brennstoff zum Kochen. So müssen sie in den nahegelegenen Wäldern Feuerholz sammeln und aufpassen, dass die Einwohner der Gastgemeinde sie nicht dabei erwischen. Hagimullah gibt einen beispielhaften Einblick in seinen Alltag.

Der 35-Jährige erzählt, dass ihm schon zweimal sein Werkzeug zum Holz Hacken abgenommen wurde. Seine Familie hat sieben Mitglieder. Mit seiner Frau Rehana hat er vier Söhne, sie sind zehn, acht, drei und ein Jahr alt. Dann lebt noch seine jüngere Schwester bei ihnen. Ihr Mann wurde auf der Flucht erschossen, ihr Kind starb ebenfalls.

Vor drei Monaten kamen sie an. In Myanmar besaß Hagimullah anderthalb Hektar Land. Außerdem hatte er zwölf Kühe, mehrere Ziegen und Hühner, zusätzlich arbeitete er noch als Händler. Er hatte ein gutes Auskommen, bevor der Konflikt ihn zwang, alles zurückzulassen und um sein Leben zu rennen. 14 Tagen waren er und seine Familie unterwegs, ehe sie in Sicherheit waren.

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