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Home > Hilfe weltweitÜbersicht aller ProjekteSyrien / IrakGrenzenlose NotGemeinsamer Appell des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe

Eine syrische Mutter mit ihrem Sohn in der türkischen Grenzstadt Akcakale. Im türkisch-syrischen Grenzgebiet leben rund 400.000 syrische Flüchtlinge. Foto: Thomas Lohnes 

Türkei: Nasr Hamdan geht mit seinen zwei Kindern einkaufen, er bezahlt mit Gutscheinen der Diakonie Katastrophenhilfe. Seit er im Januar mit seiner zehnköpfigen Familie aus Homs floh, wohnt er gemeinsam mit der Familie seines Bruders in einem Ein-Zimmer-Verschlag in Reyhanli. Foto: Christoph Püschner 

Türkei: Diese Familie aus Idlib ist im Dezember 2012 in Reyhanli privat untergekommen. Der Vater verlor ein Bein und ein Auge, nachdem er in einem Haus eingeklemmt war, das bei einem Bombenangriff zusammenstürzte. Die Familie bekommt über ein Voucherprogramm der Diakonie Katastrophenhilfe Unterstützung zum Lebensunterhalt. Foto: Christoph Püschner 

Türkei: In Reyhanli dient jetzt ein Gemeindesaal für Hochzeiten als Unterkunft für etwa 700 Flüchtlinge. Foto: Christoph Püschner 

Jordanien: Im Flüchtlingscamp Zaatari hat die Lutheran World Federation das Kinderprojekt "Zirkus" initiiert. Hier erlernen Fluechtlingskinder Zirkus-Kunststücke wie das Einradfahren und das Jonglieren mit Halbkugel-Diabolos. Foto: Christoph Püschner 

Jordanien: Rhada Abeid Al Haifid floh zusammen mit ihrem Ehemann und fünf ihrer Kinder im April 2013 aus der Stadt Daraa. Sie betreut auch die Kinder der Nachbarzelte. Foto: Christoph Püschner 

Jordanien: Mitarbeiter des Lutherischen Weltbundes stellten hundert Wohncontainer im Flüchtlingslager Za'atari auf. Foto: LWF/Roland Schlott 

Libanon: An bedürftige Familien werden Kleidungsgutscheine verteilt. Foto: IOCC 

Libanon: 3.000 Pakete mit Hygienebedarf wurden an die Flüchtlinge verteilt. Foto: IOCC 

Libanon: Helferinnen und Helfer sind in den Flüchtlingsunterkünften unterwegs, um die Familien mit praktischen Informationen zu Ernährung und Gesundheit zu versorgen. Foto: IOCC 

Flucht vor der Gewalt in Syrien

Video aus den betroffenen Regionen

Länge: 02:00 min | Datum: 28.06.2012

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Gemeinsamer Appell des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

Versorgung der Menschen in Syrien muss oberste Priorität haben!

Angesichts des furchtbaren Leids der Zivilbevölkerung in Syrien rufen die vier großen deutschen Hilfswerke Caritas International, Deutsches Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland die Bundesbürger zu Spenden auf. Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) unterstützt den Spendenaufruf.

In einem gemeinsamen Appell wenden sich die Organisationen die Öffentlichkeit:

Zum 5. Jahrestag des Bürgerkriegs in Syrien fordern Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland die nationalen und internationalen Konfliktparteien auf, den Schutz der Zivilbevölkerung und die Versorgung der Menschen in Syrien zu gewährleisten und die Angriffe auf die zivile Infrastruktur umgehend zu stoppen. Die vier Organisationen, die sich im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe zusammengeschlossen haben, hoffen, dass die, wenn auch brüchige, Waffenruhe ein erster Schritt hin zur Verbesserung der Situation der Menschen in den umkämpften und zum Teil völlig zerstörten Städten in Syrien sein kann.

„Alle Konfliktparteien müssen endlich gewährleisten, dass die Menschen in den umkämpften Städten umgehend und kontinuierlich versorgt werden können“, fordert Oliver Müller, Leiter von Caritas international und Vorsitzender des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe wenige Tage nach seiner Rückkehr aus Syrien. „Die Frauen, Kinder und Männer, die noch in Damaskus, Aleppo oder Homs leben, dürfen nicht länger als Spielball in diesem grausamen Machtkampf missbraucht werden. Ebenso muss der Schutz der Helfer unbedingt geachtet werden. Das ist ein wesentlicher Bestandteil des humanitären Völkerrechts und die Voraussetzung für die Versorgung der notleidenden Menschen.

Die Organisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe zeigen sich angesichts der katastrophalen Lage der Bevölkerung sehr besorgt darüber, dass die Fortschritte zur Lösung des Konflikts derart schleppend verlaufen. „Den Menschen fehlt es an fast allem – es gibt kaum Zugang zu medizinischer Versorgung, so gut wie keine Schule für hunderttausende Kinder. Diese Liste ließe sich fast unendlich fortsetzen“ so der Vorsitzende des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe Oliver Müller. „Die internationale Staatengemeinschaft, wir alle, stehen, was den Frieden und Wiederaufbau Syriens angeht, vor einer der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Die Friedensgespräche müssen sehr schnell konkrete Ergebnisse bringen, damit die Hilfsorganisationen sich noch stärker in Syrien engagieren und den Menschen helfen können.“

Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland arbeiten seit Beginn des Konflikts in dem Land und den Nachbarstaaten.

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