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Menschen sitzen fest – Menschen stehen auf

Fürbitte für den Sonntag Invocavit, 14. Februar 2016

Sprecherin/ Sprecher:
In der Passionszeit denken wir an die Menschen, die unfreiwillig festsitzen. Wir erbitten für sie Veränderung, damit sie aufstehen können in ihrer Leidenszeit.

  • Wir denken in der 2. Fastenwoche an die über eine Millionen syrischen Flüchtlinge, die im Libanon in provisorischen Camps oder Mietwohnungen festsitzen. Sie leben in dem kleinen Land mit vier Millionen Libanesen nahe der syrischen Grenze.

Liturgin/Liturg:
Wir beten: Gott der Barmherzigkeit, sende deinen Geist, der auch in ausweglosen Situationen leidende Menschen stärkt. Sende deinen Geist, damit Hilfsorganisationen die Not lindern können und mache uns bereit zu einem Spendenopfer, damit Menschen zu einer warmen Mahlzeit aufstehen können in ihrer Leidenszeit.

  • Sprecherin/ Sprecher:
    Wir denken an die Menschen in Ägypten. Vor fünf Jahren waren Frauen und Männer voller Hoffnung auf dem Tahrir-Platz aufgestanden, um in Freiheit zu leben. Heute sitzen 40.000 politische Gefangene in Gefängnissen fest.

Liturgin/Liturg:
Wir beten: Gott der Barmherzigkeit, sende deinen Geist, der auch in ausweglosen Situationen eingesperrte Menschen stärkt. Sende deinen Geist, damit Menschenrechtsgruppen und Frauenorganisationen Mut zur Wahrheit haben und wir informiert werden, um aufzustehen gegen klischeehafte Meinungsmacherei.

  • Sprecherin/Sprecher:
    Wir denken an die unbegleiteten Kinder auf der Flucht und besonders an die, die vermisst werden, verschwunden sind, festsitzen, deren Anzahl wir nicht kennen.

Liturgin/Liturg:
Wir beten: Gott der Barmherzigkeit, sende deinen Geist, der auch in ausweglosen Situationen die leidendenden Kinder stärkt. Wir sind aufgeschreckt, wenn wir hören, dass sie ausgebeutet, missbraucht und gequält werden. Wandle dieses Erschrecken zum Handeln, damit wir aufstehen, wenn in unserem Land auf gesetzlichem Weg der Nachzug von Eltern zu Flüchtlingskindern eingeschränkt werden soll.

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