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Zehntausend täglich: unabsehbare Flüchtlingszahlen; gesellschaftlicher Wandel

Fürbitte für den 18. Sonntag nach Trinitatis, 4. Oktober 2015

Wir bitten für uns alle,

deren Lebenswege du in deiner Hand hältst:

für das müde Volk der Flüchtlinge

aus vieler Herren Länder,

die – bisher unvorstellbar – zu Zehntausend jeden Tag

Zuflucht suchen bei uns:

schenke ihnen, was sie in der qualvollen Enge ihrer Quartiere

so nötig brauchen:

kluge und einfühlsame Menschen,

die die besonderen Gefahrenmomente

des mühseligen Zusammenlebens rechtzeitig erkennen

und im rechten Moment das Richtige sagen und tun.

Ebenso bitten wir für uns, die Einheimischen:

um die Gaben der Ehrlichkeit und der Urteilsfähigkeit,

damit uns der noch unabsehbare Zustrom der Flüchtlinge

nicht zu Gefangenen unserer Ängste und Vorurteile macht,

damit wir darauf vertrauen können,

dass dieses Land,

auch in Zeiten eines historischen Umbruchs,

die Heimat aller darin lebenden Menschen bleiben wird,

weil deine Liebe jedem dieser Kinder gilt.

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