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Erntedank

Fürbitten zum 6. Oktober 2013

auf mehrere SprecherInnen zu verteilen

Lasst uns Gott danken,
für die Frauen und Männer
in aller Welt,
die in diesem Jahr in besonderem Maße
das Brot der hungrigen Menschheit vermehrt haben

und so mit ihrem Tun
den segnenden Händen Jesu ähnlich geworden sind,
der mit dem Wenigen, das da war,
den Hunger des Volkes stillte.

Lasst uns Gott danken für unsere Nächsten,
die Abermillionen der Kleinbauern und Landarbeiterinnen,
die bis heute die Mehrheit
der sieben Milliarden Menschen vor dem Hunger bewahren.

Lasst uns danken für Mut und Klugheit aller,
die weltweit um Mindestlöhne, Landreformen
und gerechte Preise für die Ernten kämpfen
und so ein Einfallstor des Hungers zu verschließen versuchen.

Lasst uns danken für den Spürsinn derer,
die Profit-Spekulationen an den Börsenplätzen der Welt
und die Zweckentfremdung von Grundnahrungsmitteln entlarven
und eine Gegenmacht zu schaffen versuchen.

Lasst uns danken für weitsichtige Frauen und Männer
in Wissenschaft und Bauernbewegungen,
die Saatgut und Wissen,
Acker und Grundwasser,
Gesundheit und Bildung,
Rechte und Marktzugänge
der einfachen Bauern zu verteidigen versuchen.

Lasst uns danken für den Wagemut aller,
die in den Organisationen und Netzwerken
der standortgerechten Landwirtschaft
und des fairen Handels
Alternativen anbieten zu der Agrarindustrie,
die Schöpfung und Geschöpfen Gewalt antut.

Lasst uns dem Geber des Täglichen Brotes danken
für alle einfachen Menschen,
die wieder darauf achten,
dass in ihren Haushalten
keine Nahrungsmittel verderben,

die protestieren gegen die ungeheure Verschwendung
bei Erzeugung und Handel.

Lasst uns danken für den Einsatz der Vielen
in den Ländern der Welt
und bei den Vereinten Nationen,
die das Menschenrecht auf Nahrung
Jahr um Jahr zu einem noch wirksameren Werkzeug
machen wollen
im Kampf um das Tägliche Brot für Alle.

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