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Die Arbeit für die Länder West- und Zentralasiens – darunter Pakistan, Afghanistan und die Türkei – wird künftig in der türkischen Hauptstadt Istanbul koordiniert. Leiterin des neuen Regionalbüros ist Sema Genel von der Partnerorganisation „Support to Life“.
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Warum benötigt die Diakonie Katastrophenhilfe ein Regionalbüro in West- und Zentralasien?
In einer Region, die ein hohes Risiko von Naturkatastrophen und Kriegen birgt, ist es wichtig mit einem Regionalbüro präsent zu sein, um im Notfall rasch reagieren zu können. Dafür steht ein Soforthilfe-Team zum Einsatz bereit. Außerdem fördern wir Programme zur Katastrophenvorsorge. Ein wichtiges Ziel ist es auch, die Zahl der strategischen Partner zu erhöhen, um in möglichst vielen Ländern West- und Zentralasiens für den Katastrophenfall gerüstet zu sein. Daneben steuern wir das Projektbüro in Pakistan bis zur Schließung Ende des Jahres.
Warum wurde Istanbul als neuer Standort gewählt?
Neben der Tatsache, dass die Türkei selbst durch Naturkatastrophen - wie das Erdbeben in der Region Elazig im März - gefährdet ist, waren Faktoren wie Sicherheit, politische Stabilität und ein gut funktionierendes Finanzwesen für die Wahl des Standortes ausschlaggebend. Zudem bietet der Flughafen in Istanbul als Drehscheibe des internationalen Flugverkehrs eine gute Anbindung an die Länder der gesamten Region.
Welche Länderschwerpunkte haben Sie für das Jahr 2010 gewählt?
Unsere Bemühungen konzentrieren sich derzeit auf Irak, Pakistan, Afghanistan und Palästina. Soforthilfe und Rehabilitation nach Katastrophen und bewaffneten Konflikten bleiben, wie schon in den vergangenen Jahren, ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Denn nur durch langfristige Unterstützung kann die Situation der Menschen in den betroffenen Gebieten nachhaltig verbessert werden.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2010
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