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1. Kann ich bei Auslandseinsätzen mitarbeiten?
2. Kommt meine Spende zu 100 Prozent bei den Not leidenden Menschen an?
3. Wie wird sicher gestellt, dass mit den Spenden kein Missbrauch getrieben wird?
4. Wen unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe?
5. Kann ich ganz gezielt ein einzelnes Projekt unterstützen?
6. Gibt es spezielle Hilfsprojekte für Kinder?
7. Kann ich mit Sachspenden helfen?
1. Kann ich bei Auslandseinsätzen mitarbeiten?
Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet in Krisenregionen in der Regel mit lokalen Partnern zusammen, auf deren Personalpolitik sie keinen Einfluss hat. Praktika oder Arbeitseinsätze im Ausland vermittelt die Diakonie Katastrophenhilfe daher nicht. In bestimmten Fällen erfordert die Situation den Einsatz eigener Mitarbeiter, um die Neutralität der Hilfe zu gewährleisten oder lokale Strukturen durch Fachpersonal zu unterstützen. Die Rekrutierung erfolgt in der Regel per Stellenausschreibung.
2. Kommt meine Spende zu 100 Prozent bei den Not leidenden Menschen an?
Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft so schnell und unbürokratisch wie möglich und geht zugleich verantwortlich und haushälterisch mit den Spenden um. Die Hilfsprogramme müssen korrekt geplant und umgesetzt werden. Dies erfordert einen gewissen Verwaltungsaufwand. Der Anteil dieser Kosten (etwa fünf Prozent) steht in Einklang mit den Kriterien, die das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bei der Vergabe des Spendensiegels anlegt. Das Spendensiegel muss jährlich neu beantragt werden.
3. Wie wird sicher gestellt, dass mit den Spenden kein Missbrauch getrieben wird?
Um wirkungsvoll zu helfen, arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe eng mit erfahrenen, einheimischen Partnern – zumeist kirchlichen Organisationen – zusammen. Sie wissen am besten, welche Hilfe wann und wo gebraucht wird. An die Seriosität der Partner und die Qualität der Hilfsmaßnahmen werden strenge Maßstäbe angelegt, wie sie im weltweiten Netz von Kirchen und Hilfswerken ACT (Kirchen helfen gemeinsam) für professionelle humanitäre Hilfe erarbeitet worden sind. Die Partner sind verpflichtet, die Effektivität ihrer Maßnahmen nachzuweisen.
4. Wen unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe?
Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft Opfern von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung – unabhängig von Hautfarbe, Nationalität, Religion und Geschlecht. Ausschlaggebend für die Hilfe ist allein das Ausmaß der Not. Die Hilfe richtet sich in erster Linie an die Schwächsten einer Gesellschaft: kinderreiche Familien, allein Erziehende, Alte, Kranke und Behinderte. Der Verlust von Haus und Habe trifft sie besonders hart. Sie haben meist keine Ressourcen, um ohne fremde Hilfe wieder auf die Beine zu kommen.
5. Kann ich ganz gezielt ein einzelnes Projekt unterstützen?
Die Unterstützung eines einzelnen Projektes ist aus organisatorischen und spendentechnischen Gründen nicht möglich. Die Spendenaufrufe beziehen sich jedoch im Regelfall auf die Hilfe in einem ganz konkreten Notgebiet und sind mit einem Spendenkennwort versehen wie „Irak“ oder „Westafrika“. Die Zweckbindung der Spenden garantiert, dass das Geld ausschließlich für die Programme mit dem bezeichneten Zweck verwendet wird.
6. Gibt es spezielle Hilfsprojekte für Kinder?
Die Diakonie Katastrophenhilfe fördert Kinder innerhalb der regulären Projekte. Dabei werden ihre besonderen Bedürfnisse stets berücksichtigt. Lebensmittellieferungen etwa enthalten spezielle Nahrung für Babys und Kleinkinder. Mütter und Kinder erhalten als erste Schutz vor Bedrohung und Verfolgung. Die Situation von Kindern kann nicht isoliert von ihrem Umfeld betrachtet werden. Die soziale Umgebung, vor allem die Familie, ist in allen Projekten besonders wichtig. Denn Mütter, Väter und andere Verwandte sorgen sich ebenfalls um das Wohlergehen ihrer Töchter und Söhne. Somit gilt: Wer den Familien hilft, hilft auch den Kindern.
7. Kann ich mit Sachspenden helfen?
Die Diakonie Katastrophenhilfe nimmt keine Sachspenden entgegen, da sie keine Transporte in Kriegs- und Krisengebiete organisiert. Hilfsgüter wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleider und Plastikplanen für Unterkünfte werden in der Regel auf lokalen und regionalen Märkten eingekauft. Damit wird sichergestellt, dass sie den Verhältnissen im Land und den Gewohnheiten der Menschen entsprechen. Zugleich sind die Kosten geringer und die regionale Wirtschaft wird gestärkt.
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