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Zeichen der Solidarität 

Spendenaktionen

Die Hilfsbereitschaft und die Solidarität vieler Menschen in Deutschland mit den Katastrophenopfern auf der ganzen Welt machen die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe erst möglich. Dabei spielen nicht nur die finanzielle Unterstützung durch Spenden sondern auch die Beschäftigung mit dem Schicksal von Menschen in fernen Ländern eine wichtige Rolle. Diese Anteilnahme soll in folgender Auswahl – stellvertretend für zahlreiche andere Initiativen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit – gewürdigt werden.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre große Hilfsbereitschaft. Dank gebührt auch den Gemeinden, Schulklassen, Künstlern und anderen Gruppen und Einzelpersonen, die mit Engagement und Kreativität Spendenaktionen durchgeführt haben.

Spendenübergabe in Bremen: Angela Hesse vom Diakonischen Werk Bremen und Carlos Lastra.
Spendenübergabe in Bremen: Angela Hesse vom Diakonischen Werk Bremen und Carlos Lastra.

Spenden für Chile
Insgesamt 1.620,09 Euro sammelten Eliana und Carlos Lastra-Leiva für die Erdbebenhilfe der Diakonie Katastrophenhilfe in Chile. Gefüllt wurden die Sammelbüchsen bei Benefizkonzerten in der Kirchengemeinde Neustadt und der Wilhelm-Kaisen-Schule sowie bei einer Vernissage in der Galerie Onil.

Firstwald-Schüler spenden für Haiti
Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Firstwald-Gymnasiums in Mössingen haben zur Unterstützung der Erdbebenopfer von Haiti einen Kuchenverkauf, eine Tombola, einen Bücherflohmarkt und weitere Spendenaktionen organisiert. Schlussendlich konnten sie am Rande eines Schülerkonzertes insgesamt 1.862 Euro an Rainer Lang, Pressereferent der Diakonie Katastrophenhilfe, übergeben.

Rainer Lang war unmittelbar nach dem Erdbeben nach Haiti gereist – und hatte nach seiner Rückkehr im Evangelischen Firstwald-Gymnasium von seinen Eindrücken berichtet. Dies habe die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf, sieben, acht und zehn besonders motiviert, Spenden zu sammeln, berichten die Lehrer.

Lieder für Haiti in Emmendingen...
9.000 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti waren das stolze Ergebnis des Benefizkonzerts „Mehr als ein Lied für Haiti“ der Evangelischen Kirchengemeinde Emmendingen. Knapp 300 Mitwirkende musizierten ohne Gage für etwa 900 Gäste. Flötenweisen und Gospelgesang, Kinderstimmen, afrikanische Trommelrhythmen und Saxofonklänge – die Orchester, Chöre und Solokünstler begeisterten das Publikum.

Organisiert wurde das Benefizkonzert von den Pfarrern Georg Metzger und Christian Stahmann. „Wir wollen mit der Veranstaltung einen Impuls geben, damit sich die Menschen über den Tag hinaus Gedanken machen und sich engagieren“, sagte Stahmann. Der Erlös geht an die Diakonie Katastrophenhilfe zur Unterstützung ihrer Projekte in Haiti.

...und in Bremen
Einen gut gefüllten Korb übergab Kenneth Eze vom Verein "Africa Tomorrow Plus" an Angela Hesse von der Diakonie Katastrophenhilfe. Bremerinnen und Bremer mit afrikanischem Migrationshintergrund hatten für die Erdbebenopfer in Haiti ein Benefizkonzert veranstaltet. Ady and the Zion Community Choir, Silas Edwin and the Temple Life Gospel Singers, Jojo Cumbana, Doi la Africa und der Universal Children Choir vom Werder Kids Club begeisterten das Publikum mit Gospelgesang, Kinderstimmen und afrikanische Rhythmen.

"Mich beindruckt das Mitgefühl und die Solidarität der afrikanische Gemeinde in Bremen mit den Menschen in Haiti", sagte Angela Hesse von der Diakonie Katastrophenhilfe. 2.673,13 Euro Spenden wurden durch das Benefizkonzert gesammelt. Der Erlös geht an die Diakonie Katastrophenhilfe zur Unterstützung ihrer Projekte in Haiti.

Schüler sammeln für Birma
Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schule Waldshut spenden 1.000 Euro für die Opfer des Wirbelsturms "Nargis", der Anfang Mai 2008 Birma verwüstete. Nach UN-Angaben sind seit der Katastrophe mehr als zwei Millionen Menschen auf die tatkräftige Unterstützung von außen angewiesen.

Christa Hartmann, Initiatorin der Sammelaktion und Lehrerin an der Kaufmännischen Schule Waldshut reiste in den vergangenen Jahren selbst vier Mal nach Birma. Und sah bei ihrem letzten Besuch, wie dringend Hilfe benötigt wird: "Der Wiederaufbau wird jahrelang dauern. Von manchen Dörfern mit 1.000 Hütten sind nur 100 übrig geblieben. Da ist es gut, dass ausländische Hilfsorganisationen ein Netzwerk im Land aufgebaut haben." So benötigt vor allem die Bevölkerung im Irrawaddy-Delta, dem Hauptverwüstungsgebiet des Wirbelsturms, Hilfe beim Wiederaufbau von Trinkwasserbrunnen, Häusern und Schulen. Dank den engagierten Spenden-Sammlern der Kaufmännischen Schule Waldshut können einige dieser Vorhaben nun weiter vorangetrieben werden.

Haben Sie auch eine Spendenaktion durchgeführt?
Wir freuen uns über Fotos sowie Kurzberichte über Ihre Aktion! E-Mail: kontakt@diakonie-katastrophenhilfe.de

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...damit das Leben weitergeht