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Die Hilfsbereitschaft und die Solidarität vieler Menschen in Deutschland mit den Katastrophenopfern auf der ganzen Welt machen die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe erst möglich. Dabei spielen nicht nur die finanzielle Unterstützung durch Spenden sondern auch die Beschäftigung mit dem Schicksal von Menschen in fernen Ländern eine wichtige Rolle. Diese Anteilnahme soll in folgender Auswahl – stellvertretend für zahlreiche andere Initiativen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit – gewürdigt werden.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre große Hilfsbereitschaft. Dank gebührt auch den Gemeinden, Schulklassen, Künstlern und anderen Gruppen und Einzelpersonen, die mit Engagement und Kreativität Spendenaktionen durchgeführt haben.
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Schüler sammeln für Birma
Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schule Waldshut spenden 1.000 Euro für die Opfer des Wirbelsturms „Nargis“, der Anfang Mai 2008 Birma verwüstete. Nach UN-Angaben sind seit der Katastrophe mehr als zwei Millionen Menschen auf die tatkräftige Unterstützung von außen angewiesen.
Christa Hartmann, Initiatorin der Sammelaktion und Lehrerin an der Kaufmännischen Schule Waldshut reiste in den vergangenen Jahren selbst vier Mal nach Birma. Und sah bei ihrem letzten Besuch, wie dringend Hilfe benötigt wird: „Der Wiederaufbau wird jahrelang dauern. Von manchen Dörfern mit 1.000 Hütten sind nur 100 übrig geblieben. Da ist es gut, dass ausländische Hilfsorganisationen ein Netzwerk im Land aufgebaut haben." So benötigt vor allem die Bevölkerung im Irrawaddy-Delta, dem Hauptverwüstungsgebiet des Wirbelsturms, Hilfe beim Wiederaufbau von Trinkwasserbrunnen, Häusern und Schulen. Dank den engagierten Spenden-Sammlern der Kaufmännischen Schule Waldshut können einige dieser Vorhaben nun weiter vorangetrieben werden.
Landeskirche Hannover unterstützt Simbabwe
Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannover hat der Diakonie Katastrophenhilfe 25.000 Euro für die Unterstützung Not leidender Menschen in Simbabwe zugesagt. Seit einigen Jahren unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe hier lokale Partnerorganisationen, die sich für Ernährungssicherung und bessere Bildungschancen ebenso einsetzen wie für die Stärkung der Zivilgesellschaft.
Inderin stiftet für Flutopfer in Afrika
„Ich denke es ist wichtig, dass den Menschen, die von Kriegen oder auch Naturkatastrophen betroffen sind und alles verloren haben so schnell wie möglich geholfen wird.“ Die junge Frau aus Bangalore, Südindien, ist im Rahmen einer Projektarbeit für BOSCH ein halbes Jahr in Deutschland. Eigentlich arbeitet sie in der Nähe von Hannover, ist aber für einen Workshop einige Tage in Stuttgart. „Ich habe die Plakate der Diakonie Katastrophenhilfe gesehen und mich dann im Internet über die Hilfsmöglichkeiten erkundigt.“
Mit ihrer Spende von 100 Euro hofft sie, dass vor allem den Menschen in Afrika geholfen wird, die durch die anhaltenden Regen derzeit um ihre Existenz bangen müssen. Dass sie Medikamente, Lebensmittel und sauberes Trinkwasser erhalten, um die Katastrophe zu überstehen. Denn „ich denke, es ist wichtig, dass Menschen, die die Möglichkeit haben, andere Menschen in solch tragischen Situationen unterstützen.“ Ihren Namen möchte die Inderin nicht genannt haben, denn „um mich soll es doch dabei gar nicht gehen, sondern um die Menschen, denen man helfen muss“.
Rikscha-Fahrten für Flutopfer
Am 2. September 2007 veranstaltete die Radfahrerkirche in Wehlen (nahe Pirna/ Dresden) eine Spendenaktion für die diesjährigen Opfer der Flutkatastrophe in Indien. Trotz mäßigen Wetters genossen die Besucher die angebotenen Rikschafahrten und das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm des gleichzeitig stattfindenden Naturmarktes. Dabei wurde, unter der Leitung von Pfarrer Martin Staemmler-Michael und Vikar Andreas Virginas, ein Spendenbetrag von 200 Euro gesammelt.
Die Spende kommt den Opfern der diesjährigen Überschwemmungen zugute, die Indien erschütterten. Die Diakonie Katastrophenhilfe half sofort und unterstützte Zehntausende Flutopfer mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Decken und einem provisorischen Dach über dem Kopf. Doch es bleibt weiterhin viel zu tun. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Radfahrerkirche können einige der bestehenden Probleme nun angegangen werden.
Mitarbeiter sammeln für Erdbebenopfer
Hilfe die ankommt: Am 22. März 2006 übergab Sigrid Brenner, Leiterin der Abteilung Kommunikation bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, einen Scheck über 85.000 Euro an Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. Das Geld wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schwäbisch Hall-Gruppe gesammelt und von der Unternehmensleitung aufgestockt: Für jeden gespendeten Euro legte Schwäbisch Hall noch mal einen drauf, so dass sich die Summe am Ende verdoppelt hatte.
Die Spende kommt den Opfern des Erdbebens, das am 8. Oktober 2005 Pakistan und Indien erschütterte, zugute. Die Diakonie Katastrophenhilfe verteilte in dem betroffenen Gebiet unter anderem warme Kleidung und Holzöfen und leistet Hilfe zum Wiederaufbau, beispielsweise durch die Reparatur der Wasserversorgung oder die Errichtung von Schulen. Es gibt aber noch vieles, was im Erdbebengebiet getan werden muss – dank den engagierten „Mit-Sammlern“ der Schwäbisch Hall-Gruppe können einige dieser Probleme nun angegangen werden.
Haben Sie auch eine Spendenaktion durchgeführt? Wir freuen uns über Fotos sowie Kurzberichte über Ihre Aktion! E-Mail: kontakt@diakonie-katastrophenhilfe.de
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