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EKD-Ratsvorsitzender besucht Hilfsprojekte in Ungarn und Serbien

Berlin, 11.09.2015

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und bayrischer Landesbischof, wird am Sonntag und Montag Flüchtlingslager in Ungarn und Serbien besuchen. Ein Bild von der Situation der geflüchteten Menschen wird er sich in Budapest in Flüchtlingslagern bei Bicske und Röszke (13.9.) sowie in Belgrad und einem Erstaufnahmelager an der mazedonisch-serbischen Grenze bei Presevo (14.9.) machen. Begleitet wird der Ratsvorsitzende von Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe und Brot für die Welt.

„In den kommenden Monaten steht Europa vor einem gewaltigen Kraftakt", so Bedford-Strohm. „Kurz vor Beginn der Herbst- und Winterzeit müssen wir Hilfe und Spenden mobilisieren, um Flüchtlingen überall in Europa ein menschenwürdiges Leben  zu ermöglichen.“ Cornelia Füllkrug-Weitzel: „In den Balkanländer ist jetzt Unterstützung dringend erforderlich. Für die tausenden Menschen, die derzeit auf Straßen und Plätzen campieren, brauchen wir innerhalb weniger Wochen wetterfeste Unterkünfte und Heizmaterial."

Im Rahmen der Reise wollen beide mit Geflüchteten und Helfern sprechen. Es werden Projekte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn sowie Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer ungarischen und serbischen Partnerorganisationen aus dem kirchlichen Netzwerk der ACT Alliance (Action by Churches together) besucht.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist in den Herkunftsländern vieler Geflüchteter in Syrien und im Irak sowie in den Nachbarländern Libanon, Jordanien und Türkei seit Ausbruch des Bürgerkriegs tätig. Aktuell unterstützt sie zudem mit lokalen Partnerorganisationen Geflüchtete in Ungarn, Serbien und auf der griechischen Insel Chios mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln. In den kommenden Wochen soll zusätzlich mehr warme Kleidung und Brennmaterial verteilt werden.

Hinweis für Redaktionen: Zur Vermittlung von O-Tönen erreichen Sie Svenja Koch (Diakonie Katastrophenhilfe) unter +49 172 5 824 488 und Johannes Minkus (Ev.-Luth. Kirche Bayern) unter +49 173 5 900 900.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 502 502
Evangelische Bank, BLZ 520 604 10
IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502
BIC: GENODEF1EK1. Stichwort: Flüchtlingshilfe weltweit
oder online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00,
IBAN Nr.: DE88660205000202020202, BIC: BFSWDE33KRL.
Stichwort: Flüchtlinge in Not oder online unter: www.caritas-international.de

Pressekontakt:
Anne Dreyer, Tel.: 030 65211 4430, Mobil: 0152-22701904 oder anne.dreyer@diakonie-katastrophenhilfe.de

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