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Syrien: Immer mehr Flüchtlinge suchen Schutz vor Gewalt

Diakonie Katastrophenhilfe im Flüchtlingscamp Zaatari

Berlin, 10.05.2013Mehr als 1,4 Millionen Menschen haben seit Beginn des gewalttätigen Konflikts vor zwei Jahren ihre Heimat in Syrien verlassen. Die meisten Flüchtlinge haben in den Nachbarstaaten Jordanien, Türkei, Libanon und Irak Zuflucht gefunden. Vom 11. bis 15. Mai 2013 ist Urte Lützen, Pressesprecherin der Diakonie Katastrophenhilfe, in Jordanien. Sie wird Hilfsprojekte im Flüchtlingscamp Zaatari an der syrisch-jordanischen Grenze und Flüchtlinge außerhalb des Camps besuchen.

Ursprünglich ausgelegt für rund 60.000 Menschen, suchen inzwischen über 140.000 Menschen Schutz im jordanischen Flüchtlingscamp Zaatari. Nach Angaben der Vereinten Nationen verloren bereits 70.000 Menschen ihr Leben, ein Viertel der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht. Zwei Jahre nach Ausbruch der Unruhen in Syrien ist ein Ende des Konfliktes nicht abzusehen. Vorsichtige Hoffnungen richten sich auf die Verhandlungen in Moskau.

Seit Beginn des Konfliktes leistet die Diakonie Katastrophenhilfe zusammen mit Partnerorganisationen des weltweiten Netzwerks ACT Alliance Nothilfe: in Jordanien, dem Libanon, der Türkei und dem Irak. Unterstützt werden Menschen in Flüchtlingscamps und auch außerhalb. So wurden Nahrungsmittel, Hygiene-Sets, Wohncontainer, Decken, Heizöfen und Kinderkleidung bereitgestellt. Gemeinsam mit ihren Partnern bietet die Diakonie Katastrophenhilfe Flüchtlingen auch psychosoziale Hilfe an. Das Auswärtige Amt unterstützt die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe.

Urte Lützen steht während der Reise vom 11. bis 15. Mai für Interviews zur Verfügung.

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Urte Lützen, 0152 227 019 04 oder 030 65211 1835, presse@diakonie-katastrophenhilfe.de 

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