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500.000 Euro für Betroffene des Hochwassers

Deutsche Bank Stiftung unterstützt Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe

Berlin/Magdeburg, 21.10.2013Die Diakonie Katastrophenhilfe erhält 500.000 Euro von der Deutsche Bank Stiftung für den Wiederaufbau nach dem verheerenden Hochwasser an Elbe und Donau.

Dr. Clemens Börsig, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung, überreichte der Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Spende mit den Worten. „Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass die von uns bereitgestellten Mittel den Betroffenen unmittelbar zu Gute kommen. So können sie den Blick wieder nach vorne richten“.

Mitarbeiter und Kunden der Deutschen Bank konnten auf Konten der Deutsche Bank Stiftung spenden. Diese Spendengelder wurden von der Deutsche Bank AG verdoppelt.

Die Mittel stehen insbesondere Menschen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Bayern und Niedersachsen für den Wiederaufbau von Wohnraum zur Verfügung. Daneben sollen auch Kleinunternehmer Unterstützung erhalten, damit diese ihre Selbständigkeit und somit auch Arbeitsplätze Dritter sichern können.

„Die Betroffenen in den Flutgebieten haben noch einen langen Weg vor sich, bevor sie wieder in den Alltag zurückkehren können. Die diakonischen Landesverbände und die Diakonie Katastrophenhilfe standen den Menschen von Anfang an bei und lassen sie auch jetzt mit den Schäden nicht allein. Wir freuen uns über die Unterstützung durch die Deutsche Bank Stiftung und bedanken uns bei den Spendern für das Vertrauen in unsere Arbeit“, sagte Füllkrug-Weitzel im Magdeburger Fluthilfebüro der Diakonie Katastrophenhilfe.
Stefan Schröer, Fluthilfekoordinator der Diakonie Katastrophenhilfe erläuterte anlässlich der Übergabe den Stand der Dinge des langfristigen Hilfsprogramms. „Mit unserem Programm unterstützen wir gezielt Menschen, die es aus eigener Kraft nicht schaffen, den geforderten Eigenanteil zur staatlichen Förderung aufzubringen“, so Schröer. Er und sein Team sind gemeinsam mit Mitarbeitern aus den diakonischen Werken seit dem verheerenden Hochwasser im Flutgebiet unterwegs und beraten Geschädigte in allen Fragen zum Wiederaufbau, verhandeln mit Gläubigern und verhelfen Betroffenen zu ihrem Recht.

Insgesamt stehen der Diakonie Katastrophenhilfe und den diakonischen Landesverbänden Bayern, Brandenburg, Mitteldeutschland (Sachsen-Anhalt und Thüringen), Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein gut 20 Millionen Euro Spenden für den Wiederaufbau zur Verfügung. Bisher konnten 1,7 Mio. Euro für Sofortmaßnahmen wie psychosoziale Beratung, finanzielle Haushaltsbeihilfen und die Verteilung von Trocknergeräten bereitgestellt werden. Seit Anfang September können Betroffene Anträge auf Wiederaufbauhilfe in den diakonischen Einrichtungen stellen, die erste Bewilligungsrunde hat bereits stattgefunden.

Die Diakonie Katastrophenhilfe nimmt weiterhin Spenden unter dem Stichwort „Fluthilfe“ entgegen.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 502, Evang. Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Kontakt:
Urte Lützen, 030 65211 1835 oder 0152 227 019 04, presse@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Deutsche Bank Stiftung leistet seit vielen Jahren Hilfe für Menschen in Katastrophengebieten. Eigene Mittel und Spenden von Kunden und Mitarbeitern der Deutsche Bank AG werden in Projekte investiert, die beim Wiederaufbau helfen und die betroffenen Regionen nachhaltig stärken. Die Deutsche Bank Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Arbeitsschwerpunkte sind die Bereiche Bildung, Kultur sowie Soziales. Weitere Informationen finden Sie unter www.deutsche-bank-stiftung.de.
Kontakt: Niels-Holger Schneider, 069 247 52 59 - 40, niels-holger.schneider@db.com

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