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Hilfe für Flutopfer in Asien

Philippinen: Millionen betroffen – Hilfswerk erinnert auch an Elbeflut am 12. August 2002

Stuttgart, 09.08.2012Millionen Menschen sind von schweren Überschwemmungen in Asien betroffen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 130.000 Euro für die Unterstützung von Flutopfern in Asien bereit gestellt: 80.000 für Indien und 50.000 für die Philippinen. Das evangelische Hilfswerk betont, wie wichtig die schnelle Hilfe für die Betroffenen ist, von denen viele Slumbewohner im Großraum Manila sind. Welche schwere Schäden die Fluten verursachen können, haben die Menschen in Deutschland vor zehn Jahren bei der Elbeflut erfahren. Schwere Regenfälle hatten am 12. August eine Katastrophe im Osten Deutschlands ausgelöst.

Die Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe haben sofort nach den Überschwemmungen mit der Versorgung der Opfer begonnen. Gegenwärtig verteilen die Helferinnen und Helfer auf den Philippinen zunächst Nahrungsmittel. Dringend benötigt werden auch Decken, Matratzen und Hygieneartikel.

Betroffen ist vor allem der Großraum Manila und damit zahlreiche Slumbewohner, die am schwersten unter den Folgen zu leiden haben, sagte Martin Kessler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. Auf den Philippinen haben die schweren Regenfälle viele Erdrutsche ausgelöst. Es heißt, dass in den betroffenen Regionen die Opfer schnell evakuiert werden konnten. Die durch heftige Monsunregen ausgelösten Fluten wurden durch einen Tropensturm verschärft.

Vor zehn Jahren hat die Elbeflut die Menschen in Deutschland völlig überrascht und zugleich eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Nach eigenen Angaben hatte die Elbeflut die Diakonie Katastrophenhilfe vor die größte Herausforderung in ihrer mehr als 50-jährigen Geschichte gestellt. Im Verbund mit den diakonischen Einrichtungen konnte sie den Bedürftigsten beistehen.

Insgesamt wurden in den überschwemmten Gebieten in Deutschland und Osteuropa 77,5 Millionen Euro umgesetzt. Davon waren allein 62 Millionen Spenden. Davon wurde der Großteil – mehr als 45 Millionen Euro - Familien, Kleingewerbetreibenden und sozialen Einrichtungen für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Stichwort Fluthilfe Philippinen

Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 502, Evang. Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international:
Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Kontakt:
Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174-313 56 51, r.lang@diakonie-katastrophenhilfe.de

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