Zu den Inhalten springen
Home > Pressemeldung

Täglich müssen Menschen alles zurücklassen

Hilfswerk startet zum Weltflüchtlingstag Kampagne „Flucht und Vertreibung“

Stuttgart, 17.06.2011Jeden Tag werden Menschen aus ihrer Heimat vertrieben: Hunderttausende fliehen zurzeit vor der Gewalt in Libyen und in Syrien; im Sudan sind neue blutige Konflikte ausgebrochen. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Menschen auf der Flucht und startet zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni die Kampagne „Flucht und Vertreibung – 60 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention“. Bis 19. August steht das Schicksal der weltweit 43 Millionen Menschen auf der Flucht im Mittelpunkt. Oft genug geraten sie in Vergessenheit. Plakate, Aufrufe, Berichte und Interviews beleuchten in den nächsten Wochen das Thema.

Zum 60. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention am 28. Juli weist die Diakonie Katastrophenhilfe auf die Situation von Menschen auf der Flucht hin. Vom Weltflüchtlingstag am 20. Juni bis zum „Tag der Humanitären Hilfe“ am 19. August informiert das Hilfswerk verstärkt über das Schicksal der Flüchtlinge in den vergessenen Krisenregionen der Welt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Flüchtlinge in den gefährlichsten Krisenregionen der Welt. Mit Partnern im Kongo, Sudan, Pakistan, Tschad oder Kolumbien steht das evangelische Hilfswerk Vertriebenen und Flüchtlingen bei – mit akuter Nothilfe und Unterstützung bei der Rückkehr in die Heimat. Im Zentrum der neuen Kampagne stehen die Krisenregion Tschad/Sudan sowie die Länder Kolumbien und Pakistan.

In den Heimatländern der Geflohenen gehören Verfolgung, Gewalt und Terror zum Alltag. Doch die wenigsten sind völkerrechtlich als Flüchtlinge anerkannt. Mehr als 27 Millionen sind als Vertriebene im eigenen Land auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Sie fliehen nur mit dem Nötigsten und lassen Besitz und Heimat zurück. Familien werden zerrissen, Häuser und Lebensgrundlagen zerstört. Frauen werden häufig auf der Flucht vergewaltigt. Selbst in Flüchtlingslagern sind sie oft gefährdet. Kinder können keine Schule besuchen und verlieren jede Zukunftsperspektive. In der Fremde sind die Flüchtlinge auf die Gnade anderer angewiesen, die sie aufnehmen und mit ihnen teilen – manchmal über Jahre. Eine Rückkehr ist oft ungewiss. Dabei möchten die meisten nur eines: überleben!

Wir bitten um Spenden für unsere Arbeit:

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online hier

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Für Rückfragen: Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

  • © 2016 Diakonie Katastrophenhilfe.
  • Tel.: 030 65211-0.
  • Kontakt.
  • Anfahrt.