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Somalia: Soforthilfe für Dürreopfer

Kirchliche Hilfswerke: weitere 600.000 EURO für notleidende Dorfbewohner

Stuttgart, 19.07.2011Die beiden kirchlichen Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international haben jetzt zusätzlich 600.000 Euro bereitgestellt, um rund 15.000 hungernde Menschen in ländlichen Gebieten mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln zu versorgen. In der Region Galguduud wird die Partnerorganisation auch weitere Hilfsgüter wie Decken, Planen und Moskitonetze verteilen.

Täglich müssen tausende Menschen in Somalia ihre Dörfer verlassen, weil sie nichts mehr zu trinken und zu essen haben. Millionen leiden unter der schlimmsten Hungersnot seit 60 Jahren. „Die Brunnen in den Dörfern sind versiegt, die Vorräte sind aufgebraucht und die Tiere sterben“, berichten die Helfer. „Die Trockenheit zerstört alles“, heißt es. „Die Menschen brauchen schnell Hilfe“, sagen die Mitarbeiter.

Um zu verhindern, dass die Menschen in die städtischen Zentren abwandern und dort in Notunterkünften leben müssen, unterstützen das evangelische Hilfswerk Diakonie Katastrophenhilfe und die katholische Hilfsorganisation Caritas international die Menschen auf dem Land, damit sie in ihren Dörfern bleiben können.

Am schwierigsten ist die Versorgung mit Trinkwasser. Dieses muss mit Tanklastwagen regelmäßig in die Dörfer gebracht werden. Versorgt werden in dem Gebiet von der somalischen Partnerorganisation rund 2500 Familien, die hier vor allem von der Viehzucht leben. Die Bevölkerung verfügt auch wegen der Bürgerkriegssituation im Land über keinerlei Reserven. Die Kombination von gewaltsamen Konflikten und ausbleibendem Regen hat jetzt zur extremen Zuspitzung der Lage geführt.

Das evangelische Hilfswerk Diakonie Katastrophenhilfe hat für die Soforthilfe 400.000 Euro bereitgestellt und das katholische Hilfswerk Caritas international 200.000 Euro. Außerdem starten die beiden kirchlichen Hilfsorganisationen am Rande von Mogadischu ein Brunnenprojekt, für das sie insgesamt 280.000 Euro zur Verfügung gestellt haben. Damit werden Tiefbrunnen zur Versorgung von Flüchtlingen gebohrt.

Die Hilfswerke bitten um Spenden zur Unterstützung der Dürreopfer, Stichwort „Ostafrika“.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder
online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder
www.caritas-international.de

Für Rückfragen:
Rainer Lang, Diakonie Katastrophenhilfe 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

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