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Philippinen: Extreme Verwüstungen durch Tropensturm

Evangelisches Hilfswerk stockt Hilfe für Opfer der Sturzfluten auf

Stuttgart, 22.12.2011Die Diakonie Katastrophenhilfe stockt die Mittel für Soforthilfe für die Opfer des Tropensturms „Washi“ auf. Nachdem das evangelische Hilfswerk gleich nach den verheerenden Sturzfluten 100.000 Euro zur Verfügung gestellt hatte, kann die Summe mit Hilfe des Auswärtigen Amtes auf 250.000 Euro erhöht werden. Damit können zusätzlich mehr als 12.000 Familien, knapp 74.000 Personen, versorgt werden. Zuvor haben Helfer begonnen, Nahrungsmittel und Trinkwasser zu verteilen. „Das Ausmaß der Zerstörung ist unermesslich“, berichten Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe.

Zerstörte Häuser, verschlammte Straßen, entwurzelte Bäume und Verwesungsgeruch prägen das Bild vor Ort. Eine der größten Gefahrenquellen stellt verschmutztes Wasser dar. „Hygiene und sauberes Trinkwasser sind unerlässlich, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern“, heißt es in den Berichten der Helfer.

Die in der besonders schwer getroffenen Stadt Cagayan de Oro ansässige Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe verteilt Nothilfepakete mit Reis, Bohnen, Trockenfisch, Öl und Zucker an Menschen in Notunterkünften. Von den rund 340.000 Betroffenen leben mehr als 40.000 in Behelfsquartieren wie Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Die Einsatzkräfte bereiten nun darüber hinaus die Verteilung von Matratzen, Decken und Hygieneartikeln wie Seife und Wasserkanister an 12.000 Familien vor. „Vielen ist nichts mehr geblieben. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen“, sagte eine Helferin.

Auf den Philippinen als besonders bedrohtes Land ist Katastrophenvorsorge nach Einschätzung der Diakonie Katastrophenhilfe extrem wichtig. „Jedes Jahr ziehen bis zu 20 Taifune über das Land hinweg und hinterlassen starke Verwüstung“, erklärt Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung des evangelischen Hilfswerks. Dieses unterstützt seit 2008 besonders gefährdete Gemeinden bei der Katastrophenvorsorge.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Stichwort „Fluthilfe Philippinen“.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online hier.

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Für Rückfragen: Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

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