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Ostafrika: Hilfe wird erheblich ausgeweitet

Evangelisches Hilfswerk: Dürreopfer brauchen dringend Unterstützung

Stuttgart, 22.07.2011Insgesamt mehr als zwei Millionen Euro hat die Diakonie Katastrophenhilfe bisher für die Opfer der schweren Dürre in Ostafrika bereitgestellt. Nach Einschätzung der Direktorin des evangelischen Hilfswerks, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, ist es „dringend notwendig, die Hilfe so stark wie nur möglich zu intensivieren. Wir rufen deshalb zu Spenden und damit zur Unterstützung für die Dürreopfer auf“, sagte sie. Die Helfer vor Ort sind besorgt, dass sonst das Sterben am Horn von Afrika dramatisch zunimmt. Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft gegenwärtig rund 200.000 Menschen in Ostafrika.

Das Hilfswerk stellt für mehr als 40.000 Menschen Trinkwasser bereit, verteilt Plastikplanen und Moskitonetze, baut Latrinen und installiert Wassertanks. Das Außenministerium Deutschlands unterstützt das Projekt. Aus eigenen Mitteln hat die Diakonie Katastrophenhilfe bisher über 700.000 Euro für Somalia und das Lager Dadaab an der Grenze zu Kenia bereit gestellt.

„Eine Hungersnot entsteht nicht von einem Tag auf den anderen. Die Menschen in Ostafrika leiden seit langem an ausbleibenden Regenzeiten. Sie haben kein Saatgut und keine Tiere mehr. Jetzt droht ihnen der Hungertod“, betont Füllkrug-Weitzel. „Wir müssen jetzt durch schnelle und umfangreiche Hilfe ein dramatisches Sterben verhindern. Die größte Katastrophe ist das Wegschauen!“, mahnt sie.

Um den Menschen in den ländlichen Gebieten Somalias das Überleben zu sichern, versorgen die somalischen Mitarbeiter in einem Projekt von Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas International rund 18.000 Personen in der Region Galguduud mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Im Lager Dadaab, wo mehr als 400.000 somalische Flüchtlinge leben, unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Partner im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance. Auch in Dürregebieten Äthiopiens und Kenias unterstützt das Hilfswerk die Opfer der Dürre.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden zur Unterstützung der Dürreopfer unter dem Stichwort „Ostafrika“.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder
online hier

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

Für Rückfragen: Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

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