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Für seriösen Umgang mit Spenden

Spenden für Japan über den Allgemeinen Katastrophenfonds erbeten

Stuttgart, 18.03.2011Die Diakonie Katastrophenhilfe ist von der großen Solidarität der deutschen Bevölkerung mit den Opfern der verheerenden Katastrophe in Japan beeindruckt. Noch ist aber nicht absehbar, ob die japanische Gesellschaft einen ebenso großen Hilfsbedarf haben und äußern wird. Für den Fall, dass die Hilfsbereitschaft in Deutschland die Bitten unserer Partner um Unterstützung und sinnvolle Wege zur Umsetzung übersteigt, erbittet die Diakonie Katastrophenhilfe im Sinne eines seriösen Umgangs mit Spenden diese nicht unter dem Stichwort „Japan“, sondern dem Stichwort „Allgemeiner Katastrophenfonds“.

„Kein Land ist so gut auf Katastrophenhilfe spezialisiert und dafür gerüstet wie das Industrieland Japan“, sagt die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel. „Darum ist für uns noch nicht absehbar, wie viele unserer Spendenmittel in der Katastrophenregion gebraucht werden.“ Umfang und Ende dieser schweren Katastrophe, die über Japan hereingebrochen ist, seien noch nicht absehbar.

„Wir gehen verantwortlich und korrekt mit Spenden um“, erläutert die Theologin. „Aus dem Allgemeinen Katastrophenfonds finanzieren wir jede Hilfe, die wir in Japan mit Partnern unseres Vertrauens zugunsten der betroffenen Bevölkerung leisten können, dessen können die Spendenden und Gemeinden gewiss sein.“

Sollte die Hilfsbereitschaft aber größer sein als der Hilfsbedarf, kann die Diakonie Katastrophenhilfe damit auch Menschen in anderen Krisenregionen helfen, die weniger im Licht der Öffentlichkeit stehen, aber ebenso dringend hilfsbedürftig sind und auf Unterstützung hoffen. Angesichts der Katastrophe in Japan dürfen nach Ansicht des Hilfswerks andere Krisen auf der Welt nicht ins Abseits geraten.

Gegenwärtig steht die Diakonie Katastrophenhilfe mit dem weltweiten kirchlichen Netzwerk „ACT Alliance“ und Vertretern der evangelischen Kirchen in Japan in Kontakt bezüglich der Prüfung des Bedarfs und hat ihnen Unterstützung zugesichert. „Auch wir sind tief bewegt von den schrecklichen Bildern von Tod und Zerstörung und spüren das Bedürfnis, etwas tun zu wollen“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel.

Diakonie Katastrophenhilfe, Konto 502 707 bei Postbank Stuttgart, Bankleitzahl 600 100 70
Spendenstichwort: „Allgemeiner Katastrophenfonds“

Für Rückfragen: Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

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