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Pakistan: Lage im Nordwesten spitzt sich zu

DIAKONIE KATASTROPHENHILFE HAT HILFSMASSNAHMEN FÜR DIE FLUTOPFER EINGELEITET

Stuttgart, 02.08.2010Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zur Unterstützung der Opfer der schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten im Nordwesten Pakistans auf. Das evangelische Hilfswerk stellt 50.000 Euro für die Nothilfe bereit. Die Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Nach heftigen Monsunregen sind über 1.100 Menschen umgekommen. Rund eine Million Menschen sind betroffen. Weitere Regenfälle drohen. Lokale Partnerorganisationen des evangelischen Hilfswerks sowie die Partner im Rahmen des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT Alliance haben Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

Vorbereitet wird zunächst die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Hygienematerial. Angesichts der starken Überschwemmungen können Zelte und Plastikplanen für Notunterkünfte im Moment nicht aufgestellt werden, berichten Mitarbeiter des lokalen Büros der Diakonie Katastrophenhilfe in Pakistan, die mit den Mitarbeitern der lokalen Partnerorganisationen in den betroffenen Gebieten in Kontakt sind. Dringend benötigt werden außerdem Medikamente, heißt es.

Getroffen hat die Flut ein Gebiet mit einer sehr armen Bevölkerung. Im schwer betroffenen Swat-Tal, wo die Diakonie Katastrophenhilfe bereits vor der Überschwemmung zurückgekehrte Binnenflüchtlinge versorgt hat, sind viele Straßen und Brücken zerstört. Die Flut kam gerade, als Rückkehrer damit begonnen haben, ihre Existenz wieder aufzubauen, berichten Helfer vor Ort. 2009 hatte die Armee im Swat-Tal Aufständische bekämpft. 2,3 Millionen Menschen mussten fliehen.

Viele der von den Fluten betroffenen Gebiete seien noch schwer zugänglich, berichten die Helfer der Partnerorganisationen aus dem Katastrophengebiet. Bewohner haben sich auf Hausdächer geflüchtet und warten auf Hilfe, heißt es weiter. Die Opfer bräuchten in der schwierigen Lage dringend Hilfe, sagen die Helfer. Die Partner der Diakonie Katastrophenhilfe koordinieren ihre Hilfsmaßnahmen mit dem nationalen Katastrophenschutz sowie den nationalen und internationalen Hilfsorganisationen vor Ort. Zum Teil sind die Büros der Helfer selbst von der Flut betroffen, was die Kommunikation im Moment noch schwierig gestaltet.

Für Rückfragen:
Rainer Lang, Telefon: 0174-313 56 51

Für ihre Hilfe bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden unter dem Kennwort: Fluthilfe Pakistan.

Spendenkonten:

Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international:
Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online www.caritas-international.de

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