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Mitteleuropa: Bewohner schockiert nach schwerer Flut

DIAKONIE KATASTROPHENHILFE RUFT ZUR UNTERSTÜTZUNG DER ÜBERSCHWEMMUNGSOPFER AUF

Stuttgart, 09.08.2010Die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, betonte nach den schweren Überschwemmungen in Ostdeutschland, Tschechien und Polen, dass das evangelische Hilfswerk den Flutopfern beistehen werde genauso wie bei der Oderflut 1997 sowie der Elbeflut 2002. Die überraschende Flut sei jetzt ein Schock für die Menschen gewesen, sagte die Theologin. Das Diakonische Werk Württemberg hat gleich nach der Katastrophe der Diakonie Katastrophenhilfe 240.000 Euro für die Flutopfer in Ostdeutschland bereit gestellt. Stark betroffen seien dort der Osten Sachsen, die sächsische Schweiz, das Erzgebirge, Stolberg und Chemnitz sowie Görlitz. Der Schwerpunkt der Maßnahmen soll nach der Nothilfe auf dem Wiederaufbau und der Instandsetzung liegen.

Die Hilfe wird in den betroffenen Gebieten mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Behörden vor Ort abgestimmt, heißt es in einem Bericht der Diakonie Sachsen. Diese ruft in Abstimmung mit der sächsischen Landeskirche sowie der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, in deren Bereich Görlitz liegt, zur Hilfe für die Betroffenen in Ostdeutschland, Tschechien und Polen auf. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt als die zuständige Fachorganisation die diakonischen Werke bei der Umsetzung der Hilfe für die Flutopfer.

Sehr stark betroffen seien gleich an der Grenze liegende Dörfer in Tschechien, berichten Helfer. Wir sind in Gedanken bei den Menschen, die den Schock einer Naturkatastrophe und den Verlust von Hab und Gut zu verkraften haben. In besonderer Weise gelten unsere Gebete den Todesopfern, die die Fluten gefordert haben, und ihren Angehörigen, erklärte der sächsische Landesbischof Jochen Bohl. Als Christen sind wir aufgerufen, Menschen in Not beizustehen. Wir haben vor acht Jahren und bei den Katastrophen seitdem erfahren, welche Hilfsbereitschaft es unter den Menschen gibt. Darum hoffe ich, dass die Betroffenen auch diesmal die nötige Unterstützung erhalten werden.

Der Direktor der Diakonie Sachsen Christian Schönfeld weist daraufhin, dass die Mitarbeitenden der Diakonie Sachsen durch ihre Kenntnisse und regionalen Strukturen in der Lage sind, zeitnah und effektiv den betroffenen Menschen vor Ort Hilfen anzubieten. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat nach der Elbeflut 2002 das größte Hilfsprogramm in ihrer Geschichte umgesetzt. Die Hilfsbereitschaft sei überwältigend gewesen, heißt es.

Für Rückfragen:
Rainer Lang, Telefon: 0174 313 56 51

Für ihre Hilfe für die Flutopfer bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden unter dem Kennwort: Fluthilfe Mitteleuropa.

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