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ACT Alliance geht an den Start

Staatssekretär Wicker betont die Bedeutung weltweiter Kooperation

Stuttgart, 24.03.2010Mit der „ACT Alliance“ ist eines der weltweit größten Bündnisse für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit entstanden. Es ist im kirchlichen Bereich das größte Netzwerk mit rund 100 protestantischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen und kirchlichen Hilfswerken. Sie haben mehr als 40.000 Mitarbeiter in 125 Ländern und ein Budget von über einer Milliarde Euro. Die evangelischen Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und „Brot für die Welt“ gehören zu den Initiatoren und Gründern von ACT. Sie präsentierten an ihrem Standort in Stuttgart im Rahmen weltweiter Feiern das Bündnis. ACT steht für „Action by Churches Together“ und heißt „Kirchen helfen gemeinsam“.

Die Direktorin der evangelischen Hilfswerke, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, sagte beim symbolischen Start der „ACT Alliance“ in Stuttgart vor mehr als 100 Gästen, dass den Mitgliedern der Allianz „die Werte Barmherzigkeit, Solidarität, Teilen überlebenswichtig für die eigene und für die Weltgesellschaft erscheinen“. Das neue Bündnis mache endlich sichtbar, dass die protestantischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen neben den UN-Organisationen und der römisch-katholischen Kirche mit die meiste Arbeit in der Humanitären Hilfe und der Entwicklungshilfe leisten. „Wir handeln nicht für die Armen, sondern mit ihnen, an ihrer Seite“, fügte sie hinzu. „Wir sind aufs beste präpariert, jederzeit kurz- und langfristig zu helfen, da wo die Menschen es brauchen und wollen!“

Anlässlich des öffentlichen Starts der Anfang des Jahres gegründeten „ACT Alliance“ begrüßte der Chef der baden-württembergischen Staatskanzlei und Kirchenbeauftragte des Landes, Staatssekretär Hubert Wicker, die Gründung des neuen Netzwerks. Er betonte, dass es angesichts der heutigen globalen Herausforderungen weltweit immer engerer Kooperation bedarf. Ausdrücklich dankte er der Diakonie Katastrophenhilfe für ihre Nothilfe in Haiti. Als Vertreter des baden-württembergischen Sozialministeriums sagte Gottfried Wolf, dass das neue Netzwerk auf praktischer Ebene „die globale Verantwortung füreinander“ ausdrücke. Der stellvertretende Leiter des Referats für Bürgerengagement und Freiwilligendienste betonte, dass weltweites gemeinsames Handeln für soziale Gerechtigkeit immer wichtiger werde.

Die ACT Alliance ist aus der Verschmelzung des humanitären Bündnisses ACT international und des Entwicklungswerks ACT Development entstanden. Der offizielle weltweite Start für die ACT Alliance ist am Mittwoch, 24. März 2010. An allen Standorten der ACT-Mitglieder und am Sitz der Zentrale in Genf (Schweiz) wird das Ereignis gewürdigt. Die „ACT Alliance“ macht die weltweite Hilfe der Kirchen effizienter. Sie setzt sich ein für eine positive und nachhaltige Änderung der Lebensumstände von Menschen, die von Armut und Ungerechtigkeit betroffen sind, durch koordinierte, effektive humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Lobbyarbeit und Advocacy.

Informationen im Internet finden Sie hier und unter www.actalliance.org

Für Rückfragen: Rainer Lang, Tel. 0711 2159-147 oder 0174-313 56 51

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